Swisscom archiviert Gespräche für Finanzdienstleister
Swisscom hat ein neues Angebot lanciert, das vor allem auf Finanzdienstleister abzielt. Es sorge für eine sichere Aufbewahrung von Mobiltelefongesprächen, SMS und Verbindungsinformationen.
Swisscom bietet neu den Dienst Mobile Voice Recording (MVR) an. Er ermögliche es Finanzdienstleistern, Mobiltelefongespräche, SMS und Verbindungsinformationen aufzuzeichnen und sicher in Schweizer Rechenzentren auzufbewahren, so der Telko. Der Managed Service erfüllt laut Swisscom die Anforderungen der Finanzmarktaufsicht Finma.
Kunde braucht keine Software
MVR zeichnet Daten auf und archiviert diese verschlüsselt für mindestens zwei Jahre. Für die Aktivierung müssen die Kunden ihre aufzeichnungspflichtigen Mobilfunkanschlüsse bei Swisscom registrieren. Der Gesprächspartner werde über die Aufzeichnung informiert. Sie funktioniere geräteunabhängig und ohne Verzögerung, da sie direkt am Mobilfunkanschluss erfolge, schreibt Swisscom in einer Mitteilung. Darum sei auch keine spezielle Software für das Endgerät erforderlich.
Die Verschlüsselung der Gesprächsinhalte erfolge mittels Public Key-Verfahren, wobei einzig der Kunde als Inhaber des Private Keys Zugriff auf die Dateien habe. Diese könnten ausschliesslich von vorgängig autorisierten Personen entschlüsselt werden, wobei alle Zugriffe protokolliert würden, sagt Swisscom weiter.
Vorgaben der Finanzmarktaufsicht
Die Finma verlangt, dass insbesondere im Effektenhandel interne und externe Telefongespräche und die zugehörigen Verbindungsinformationen aufgezeichnet und während mindestens zwei Jahren unverändert aufbewahrt werden. Diese Pflicht umfasst Gespräche sowie elektronische Korrespondenz (SMS) via Mobiltelefon. Spätestens Anfang 2017 müssen auch in den EU- und EWR-Staaten Gespräche via Fest- und Mobilfunknetze aufgezeichnet werden.
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