Abnehmende Vertragsvolumen im Schweizer IT-Outsourcing-Markt
Active Sourcing blickt auf das Schweizer Outsourcing-Jahr 2011 zurück: Mit einem Gesamt-Vertragsvolumen von 840 Millionen Franken wurde nicht einmal der Wert des Jahres 2008 erreicht.
Active Sourcing bilanziert im "Sourcing Monitor" das Schweizer Outsourcing-Jahr 2011: Wie schon im Vorjahr wurden zahlreiche Verträge abgeschlossen, ihre Volumen sind aber vergleichsweise tief. So gab es 20 Deals mit einem Total Contract Value (TCV, Gesamtauftragswert) von über 10 Millionen Franken. Das sind mehr als noch 2010 und fast gleich viele wie im Rekordjahr 2009. Allein im letzten Quartal 2011 gab es gemäss den Zürcher Beratern fünf gewichtige IT-Outsourcing-Verträge. Auch im KMU-Sektor, der Vertragsvolumen unter 10 Millionen Franken umfasst, registrierte Active Sourcing im letzten Jahr 34 Abschlüsse.
Trotzdem: Im Gegensatz zu den Vorjahren zeichnet sich 2011 vor allem durch markant tiefere Vertragsvolumen aus. Das dritte Quartal bilde mit 264 Millionen Franken "das magere Jahreshoch" und im vierten Quartal seien gerade mal noch 188 Millionen TCV zustande gekommen. Peaks wie 2009 und 2010 habe es keine gegeben. Gemessen am Gesamt-Vertragsvolumen sei mit 840 Millionen Franken nicht einmal der Wert von 2008 erreicht worden, so Active Sourcing.
Prognose für 2012
Swisscom IT Services führt nach Anzahl Abschlüsse die Rangliste der Anbieter an. Nach Vertragsvolumen und Marktanteilen ist aber Hewlett Packard der grösste Schweizer IT-Outsourcing-Dienstleister.
2012 erwartet Active Sourcing ein "äusserst geschäftstüchtiges" erstes Quartal durch eine Vertragserneuerung im Finanzwesen. Danach sollen die Aktivitäten abnehmen und sich erst zum Jahresende hin mehr Neugeschäfte abzeichnen, so die Zürcher Berater.
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