Micron und Western Digital wollen Sandisk kaufen
Sandisk verhandelt offenbar mit Micron Technology und Western Digital über eine Übernahme. Sandisks Marktwert liegt derzeit bei knapp 13 Milliarden US-Dollar.
Der Chip- und SSD-Hersteller Sandisk hat sich an eine Bank gewandt, um den eigenen Verkauf zu prüfen. Dies berichtet das Nachrichtenportal Bloomberg unter Berufung auf Insider.
Demzufolge erhielt Sandisk Kaufangebote von zwei seiner Rivalen: Micron Technology und Western Digital. Mit beiden befindet sich Sandisk laut Bloomberg nun in Gesprächen.
Bisher keine Entscheidung gefällt
Sandisk ist in Milpitas, Kalifornien, beheimatet und produziert Flash-Speicher gemeinsam mit Toshiba. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Toshiba bei einem möglichen Verkauf ein Wörtchen mitzureden hätte.
Eine Entscheidung sei bislang nicht gefällt. Die Gespräche zwischen den Unternehmen könnten gänzlich ergebnislos verlaufen, sollen die Insider gegenüber Bloomberg gesagt haben.
Sandisks Marktwert liegt derzeit bei 12,6 Milliarden US-Dollar. Der Aktienkurs stieg nach Bekanntwerden der Verkaufsgespräche am Mittwochabend an der New Yorker Börse um 11 Prozent. Mit 68,70 Dollar pro Aktie erreichte er den höchsten Wert seit Ende Mai.
Keine Kommentare von den Konzernen
Micron Technology ist ein direkter Konkurrent von Sandisk. Western Digital hingegen produziert klassische Festplatten. Für den Hersteller wäre die Übernahme eine Chance an Flash-Speicher zu gelangen und so wettbewerbsfähig zu bleiben.
Bloomberg konnte weder Sandisk noch Western Digital erreichen. Micron Technology wollte die Geschichte nicht kommentieren.
Cyberkriminelle stehlen Daten von SRF-Mitarbeitenden
Unispital Lausanne sucht neue IT-Leitung, während Epic-Projekt Gestalt annimmt
Telko-Branche hält nicht viel von Multi-Vendor-Pflicht für mehr Cybersicherheit
Apple muss wegen Vibrationsalarm 5,7 Milliarden US-Dollar Strafe zahlen
OpenAIs Agenten posten Bilder von Usern online
Zögerliche Investitionen schlagen IT-Branche aufs Gemüt
Meta baut Produktangebot aus mit VR-Brille und KI-Anhänger
Twint, SMG und die SKP starten Kampagne gegen Onlinebetrug
Citrix bestätigt Netscaler-Sicherheitslücken