Keine Blackberrys von Blackberry mehr
Blackberry wird künftig keine Smartphones mehr herstellen. Ein indonesisches Joint Venture übernimmt Herstellung und Vertrieb.
Blackberry hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2017 veröffentlicht. Sie sind enttäuschend. Das Unternehmen schrieb einen Verlust von 372 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilt. Der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 32 Prozent auf 334 Millionen Dollar.
In der Mitteilung kündigte das Unternehmen zudem den Rückzug aus dem Smartphone-Markt an - zumindest teilweise. Blackberry schloss ein Lizenzabkommen mit dem neu gegründeten Joint Venture BB Merah Putih mit Sitz in Indonesien. Das Joint Venture soll künftig Smartphones der Marke Blackberry produzieren und vertreiben. Blackberry gründete das Unternehmen zusammen mit dem Telko PT Tiphone Mobile Indonesia.
Das Unternehmen wolle sich künftig auf Software-Entwicklung fokussieren. John Chen, CEO von Blackberry fasst es mit folgendem Satz zusammen: “Bei Blackberry geht nicht mehr nur um das Smartphone, sondern um das “Smarte“ im Smartphone.“
Blackberry war eines der führenden Mobiltelefon-Unternehmen bis das iPhone auf den Markt kam. Danach verlor das Unternehmen den Anschluss. Es versuchte zuletzt das Revival mit einem Blackberry auf Android-Basis, aber es war zu spät. Heute hält das Unternehmen laut Gartner Research noch einen globalen Marktanteil von 0,1 Prozent.
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