Abacus lässt die Ninjas los
Abacus hat Abaninja lanciert. Die Cloud-Software für Kleinunternehmen steht online gratis zur Verfügung.
Abacus will "Zugferd", eine deutsche Spezifikation für elektronische Rechnungen, in der Schweiz etablieren. Mit der neuen Cloud-Software Abaninja. Sie eignet sich laut den Ostschweizern für Start-ups, Vereine sowie Klein- und Kleinstfirmen ohne buchhalterisches Spezialwissen.
Wie Abacus auf die Idee für Abaninja kam, verriet Claudio Hintermann bereits im Mai 2016. In der Schweiz sei die digitale Rechnung teurer als die Papierrechnung, sagte der Abacus-CEO im September an der Veranstaltung Focus on Future in Baden.
500 Rechnungen gratis
Die halbjährige Einführungsphase mit über 100 Treuhändern sei abgeschlossen, schreibt Abacus in einer Mitteilung. Anwender sollen Rechnungen nun auf Wunsch automatisch an Profis weiterleiten können. Diese könnten dann Verbuchungen und andere finanztechnische Aufgaben erledigen. Anwender, die bereits einen Buchhalter haben, sollen Abaninja ebenfalls nutzen können.
Abaninja erstelle, verschicke und archiviere 500 Mehrwertsteuer-konforme Rechnungen gratis, sagt Abacus. Das Produkt unterstütze Kreditkarten, Paypal, Bitcoin, E-Banking via IBAN und digitale Gutschriften. Automatisch wiederkehrende Rechnungen, Mahnungen und Zahlungserinnerungen seien möglich. Die Lösung zeige auch, ob und wann Empfänger eine Rechnung öffnen. Ab April könne sich Abaninja zudem mit dem E-Banking von Raiffeisen synchronisieren.
Kostenpflichtige Pro-Version
Die Cloud-Lösung gibt es auch in einer Pro-Version. Wer sie testen will, kann das bis April gratis tun. Ab dann kostet sie acht Franken pro Monat. Die Pro-Version ermögliche es, Offerten zu erstellen, zu versenden und zu verwalten. Der Anwender könne diese auf Knopfdruck auch in Rechnungen umwandeln, sagt Abacus.
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