Zahl der Grenzgänger in Schweizer ICT-Branche steigt
Die Anzahl der Grenzgänger in der Schweiz hat gemäss aktuellen Zahlen des BFS zugenommen. Überdurchschnittlich stieg sie in der ICT-Branche.
Die Anzahl der in der Schweiz arbeitenden Grenzgänger ist in den vergangenen fünf Jahren um über ein Viertel gestiegen. Per Ende 2016 zählten die hiesigen Behörden 318'500 Erwerbstätige aus dem EU-Raum, die in der Schweiz mit einer entsprechenden Bewilligung arbeiten. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
Im ICT-Sektor stieg die Anzahl Grenzgänger überdurchschnittlich. Zwischen 2011 und 2016 nahm sie um über die Hälfte zu, wie aus den Zahlen des BFS hervorgeht. Ende des vergangenen Jahres registrierte das Amt in der Schweizer ICT-Branche 7538 Grenzgänger.
Die meisten Grenzgänger arbeiteten in der Westschweiz
Etwas mehr als die Hälfte der Grenzgänger wohnte in Frankreich, rund ein Viertel in Italien und ein Fünftel in Deutschland. Im Tessin war der Anteil der Grenzgänger an allen Erwerbstätigen mit 27,1 Prozent am höchsten.
Rund vier Fünftel aller Grenzgänger waren in drei Grossregionen erwerbstätig. Mehr als ein Drittel arbeitete in der Genferseeregion (37,2 Prozent), ein Viertel in der Nordwestschweiz (22,8 Prozent) und ein Fünftel im Tessin (20,2 Prozent).
Das BFS definiert Grenzgänger als in der Schweiz erwerbstätige Personen mit ausländischer Nationalität, die eine spezifische Grenzgängerbewilligung (Ausweis G) besitzen und in einem EU-27/EFTA-Staat wohnen. Die Grenzgänger müssen laut BFS wöchentlich mindestens ein Mal an ihren ausländischen Hauptwohnsitz zurückkehren.
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