VBS passt Cyberabwehr an
Die Schweiz kann sich nur bedingt gegen eine grossangelegte Cyberattacke wehren. Zu diesem Schluss kommt ein Revisionsbericht des Departments für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Das Departement arbeitet am Aktionsplan Cyber. Dieser soll in einigen Jahren umgesetzt sein.
Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) überarbeitet seine Cyberabwehr-Strategie. Das VBS sieht die Schweiz als nur bedingt abwehrfähig, sollte es zu einer grossangelegten Cyberattacke kommen. Dies berichten verschiedene Schweizer Medien unter Berufung auf einen internen Revisionsbericht des Departements.
Im VBS wurden in den letzten Jahren verschiedene Gremien für die Cyberabwehr geschaffen. Allerdings setzte sich keines von ihnen durch, wie die Zeitungen "Südostschweiz am Sonntag" und "Zentralschweiz am Sonntag" berichten. Dem VBS wird von den Revisoren empfohlen, eine Koordinationsstelle für Cybersicherheit zu schaffen. Auf diese könnte das VBS Doppelspurigkeiten vermeiden.
Aktionsplan Cyber
Das Verteidigungsdepartement schuf vor über einem Jahr die Arbeitsgruppe Cyber, ein Koordinationsorgan, dessen ursprüngliches Ziel es war, den Ruag-Hack aufzuarbeiten. Damals war das Rüstungs- und Technologieunternehmen gehackt und 23 Gigabyte an Daten gestohlen worden. Die Arbeitsgruppe soll nun fest im VBS verankert werden.
Die Revisoren empfehlen dem VBS zudem, messbare Ziele zu definieren und strategische Szenarien zu entwickeln. Auf dieser Basis könne VBS-Direktor Guy Parmelin überlegte strategische Entscheide treffen.
Erst danach sollte das VBS für die Cyberabwehr weitere finanzielle Mitte erhalten, schreiben die Revisoren. Ausserdem müsse die Strategie des VBS in die übergeordnete Cyberstrategie des Bundes einfliessen.
Gemäss VBS werde der Aktionsplan Cyber wahrscheinlich bis 2020 realisiert. 2 Prozent des Budgets, oder 100 Millionen Franken, seien für die Umsetzung des Plans vorgesehen.
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