Aarau und Baden legen IT zusammen
Die beiden Aargauer Städte Aarau und Baden wollen ihre IT-Infrastruktur zusammenlegen. Die gemeinsame Nutzung soll Kosten senken und Synergieeffekte ermöglichen.
Aarau und Baden wollen eine gemeinsame ICT-Strategie entwickeln. Dazu gaben die Städte im November 2016 eine Analyse in Auftrag, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Studie ergab, dass die Informatikabteilungen der Städte enger kooperieren und die Hardware-Infrastruktur gemeinsam nutzen sollten. Dadurch liessen sich die administrativen Abläufe optimieren, Kosten senken und das Angebot gegenüber der Öffentlichkeit verbessern.
Zum genauen Vorgehen machten die Gemeinden noch keine näheren Angaben. Bis zum ersten Quartal 2018 sollen ein Zusammenarbeitsvertrag und eine Detailstudie für die technisch-administrative Umsetzung des Projekts vorliegen. Wenn sich die geplante Kooperation als erfolgreich erweist, sei auch eine Beteiligung weiterer Gemeinden denkbar, wie die Behörden mitteilen.
Wie der Badener Stadtammann Geri Müller auf Anfrage erklärte, trägt eine gemeinsame Informatikorganisation den gestiegenen Ansprüchen an die öffentliche Hand in administrativer und finanzieller Hinsicht besser Rechnung. Daniel Stoeri, der IT-Leiter der Stadt Baden, wies bereits am Avectris Day 2017 auf die Herausforderungen der IT-Strategie im Spannungsfeld zwischen finanziellem Spielraum und digitalen Dienstleistungen der Stadtverwaltung hin.
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