Erweiterung des Förderprogramms

Kickstart Accelerator fördert neu auch Edtech-Start-ups

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Gemeinsam mit der EPF Lausanne hat der Kickstart Accelerator ein neues Förderprogramm für Start-ups aus dem Bereich Bildungstechnologie eingeführt. Start-ups erhalten Anschubfinanzierung und Platz im Lausanner "Edtech Collider".

(Quelle: Fotolia)
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Das Start-up-Förderprogramm Kickstart Accelerator hat in Kooperation mit der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) ein neues Programm zur Unterstützung von Jungunternehmen im Bereich der Bildungstechnologie, kurz Edtech, lanciert. Schweizer und internationale Start-ups können sich mit einem Prototyp noch bis zum 10. Juli 2017 für einen der zehn Förderplätze bewerben.

Die Jungunternehmen haben Aussicht auf Förderung in der Höhe von 10'000 Franken sowie einen Platz in einem Coworking-Space des "Edtech Colliders" der EPFL. In einem Wettbewerb am Ende des elf-wöchigen Programms bietet sich zudem für sieben Start-ups die Chance auf eine Prämie von 25'000 Franken. Start-ups erhielten zudem Zugang zu einem "breiten Netzwerk von Investoren, Experten, Mentoren und Geschäftspartnern", wie Kickstart Accelerator in einer Mitteilung schreibt.

Kickstart Accelerator unterstützt bereits Start-ups aus den folgenden Bereichen:

  • Fintech

  • Food

  • Robotics & Intelligent Systems

  • Smart Cities

  • Healthcare

Mit Edtech ist nun eine weitere Sparte hinzugekommen. Kickstart Accelerator reagiert damit nach eigenen Angaben auf die rasche technologische Entwicklung im Bildungswesen. "Die digitalen Technologien werden die traditionelle Art und Weise des Lernens aufmischen und wichtige Änderungen ins Klassenzimmer bringen", kommentiert Patricia Schlenter, Program Manager beim Kickstart Accelerator die Ausweitung des Angebots.

Die Kooperation mit der EPFL bietet sich an, da die Hochschule mit dem Swiss Edtech Collider bereits über ein Zentrum verfügt, in dem Bildungstechnologie-Jungunternehmen in verschiedenen Entwicklungsstadien tätig sind. Auf rund 300 Quadratmetern können Startups seit April dort von Förderung und Beratung sowie einer engen Anbindung an das Center for Digital Education der EPFL profitieren.

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