Gesundheitsbranche steht Blockchain-Revolution bevor
Das Beratungsunternehmen Frost & Sullivan hat die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche untersucht. Es erwartet, dass schon bald ein Blockchain-Ökosystem die Branche unterstützt.
In den nächsten fünf bis zehn Jahren könnte Blockchain im Zusammenspiel mit Technologien wie künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen oder dem Internet der Dinge die Gesundheitsbranche revolutionieren. Dies meldet das Beratungsunternehmen Frost & Sullivan anhand seiner Studie Blockchain Technology in Global Healthcare. Es traut Blockchain das Potenzial einer gemeinsamen Plattform für die Gesundheitsbranche zu.
Das Unternehmen erwartet durch die digitale Demokratisierung von Pflegemodellen, dass ein Blockchain-Ökosystem entsteht, das sich auf Anwendungsfälle in der Gesundheit konzentriert. Wachstumsmöglichkeiten würden etwa Dateninteroperabilität, Versicherungsbetrugsmanagement, Provenienz der Lieferkette für Medikamente und Anwendungen im Identitätsmanagement bieten.
Transformational Health Industry Analyst Kamaljit Behera fordert von der Gesundheitsbranche die Einrichtung eines Blockchain-Konsortiums. Ziel seien Standards für die Einführung von Anwendungsfällen im Gesundheitswesen. Behera sagt: "Ein auf Blockchain basierendes System ermöglicht eine einzigartige Kooperation, trägt zu Innovationen in der medizinischen Forschung bei und bringt die Ausführung von größeren Gesundheitskonzepten wie etwa die Präzisionsmedizin und das bevölkerungsbezogene Gesundheitsmanagement voran."
ISE 2027: Pro-AV-Messe erhält zweiten Standort
KI-Agenten greifen Hunderte Onlineshops an und stehlen Kreditkartendaten
Update: Nationalrat will eine souveräne Schweizer KI-Infrastruktur
Inventx ernennt neuen Leiter Banking
Wie sich Werte, Kultur und Technologie über M365 verbinden lassen
Die Sensefrau und der Enshittificator
Kanton Zürich testet selbstfahrende Autos im ÖV
Bundesrat erteilt Auftrag für neues Cybersicherheitsgesetz
Zukunftsarena von T-Systems rückt KI und Souveränität in den Fokus