Berner Schüler sollen drahtlos surfen können
Der Gemeinderat der Stadt Bern will bis 2023 alle Schulen und Kindergärten mit WLAN ausrüsten. Er beantragte einen entsprechenden Kredit von rund 1,6 Millionen Franken beim Stadtrat. Auch die Anbindung ans Internet soll ausgebaut werden.
Der Gemeinderat der Stadt Bern hat beim Stadtparlament einen Kredit von rund 1,6 Millionen Franken für neue WLAN-Infrastruktur beantragt. Damit sollen bis 2023 alle Kindergärten und städtischen Volksschulen mit drahtlosen Netzwerken ausgerüstet werden, wie es in einer Mitteilung des Gemeinderats heisst.
Geplant sei, insgesamt 543 Klassen in 88 Schul- und Kindergartengebäuden mit WLAN zu versorgen. Das erfordere 1100 Access Points, deren Installation rund 1 Millionen Franken kosten soll. Ein Ausbau auf bis zu 2000 Access Points ist als Option im Antrag vorgesehen. Der Betrieb des Netzwerks schlage in den nächsten fünf Jahren mit weiteren 481'000 Franken zu Buche.
Investitionen nicht nur beim WLAN
Um die drahtlosen Schulhäuser ans Internet anzuschliessen, beantragte die Berner Stadtregierung ausserdem einen Kredit von rund 2 Millionen Franken für die Anbindung der Schulhäuser und Kindergärten ans städtische Rechenzentrum, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Der WLAN-Zugang in den Bildungsinstitutionen sei ein zentrales Element des kantonalen Lehrplans, schreibt der Berner Gemeinderat. Die Umsetzung des Lehrplans 21 und die Einführung von E-Learning brauchten eine entsprechende IT-Infrastruktur. "Der Zugang zu Lerninhalten, das Recherchieren von Informationen, die Nutzung von Lernplattformen, die Zusammenarbeit in Lerngruppen usw. kann mit WLAN unkompliziert und flexibel während des Unterrichts erfolgen", heisst es in der Mitteilung.
Konzeptionelle Vorarbeiten zum WLAN-Projekt hat die Stadt Bern laut Mitteilung in Zusammenarbeit mit dem Schulamt und dem IT-Beratungsunternehmen Erit im zweiten Quartal 2017 initiiert. Erste Access Points sollen ab Sommer 2018 installiert werden. Details zum Projekt und zum Ausschreibungsverfahren könne auf der Website der Stadt Bern (Download als PDF) sowie auf simap.ch eingesehen werden.
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