SAP stagniert beim Gewinn und kauft US-Cloud-Anbieter
SAP hat die Übernahme des US-Cloudanbieters Callidus Software abgekündigt. Auch sonst wuchs der deutsche Softwarehersteller im vergangenen Jahr vor allem mit der Cloud. Das Betriebsergebnis stagniert.
SAP hat seine vorläufigen Zahlen für das Jahr 2017 vorgelegt und eine Übernahme bekanntgegeben. Wie der deutsche Softwarehersteller in einer Mitteilung schreibt, will er den US-Cloudanbieter Callidus Software für 2,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die Aktionäre von Callidus müssten der Übernahme noch zustimmen. Mit ihrem Abschluss rechnet SAP im zweiten Quartal des laufenden Jahres.
Parallel dazu gab SAP die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 bekannt. Der Umsatz des Unternehmens stieg im Jahresvergleich laut Mitteilung auf rund 23,5 Milliarden Euro. Das sei ein Zuwachs von 6 Prozent. Das Betriebsergebnis nach IFRS (International Financial Reporting Standards) sank hingegen um 5 Prozent auf 4,877 Milliarden, wie es weiter heisst.
Wachstum erzielt SAP nach eigenen Angaben vor allem im Cloud-Geschäft. Der Erlös der Sparte "Cloud-Subskriptionen und -Support" sei 2017 um 26 Prozent gestiegen. Dagegen habe das Wachstum im Bereich "Softwarelizenzen und -Support" nur 2 Prozent betragen. Die Anzahl Mitarbeiter habe sich im selben Zeitraum um 5 Prozent auf 88'543 erhöht.
"Die Rekordnachfrage nach SAP S/4HANA hat die gesamte SAP-Cloud beflügelt", kommentiert SAP-Vorstandssprecher Bill McDermott das Ergebnis. "Kunden entwickeln mit SAP Leonardo innovative branchenspezifische Geschäftsprozesse für intelligente Unternehmen. Die Zukunft der SAP ist grundsolide!"
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