Temenos legt im Lizenzgeschäft zu
Temenos wächst weiterhin kräftig. Der Genfer Anbieter von Bankensoftware steigerte seinen Jahresumsatz 2017 insbesondere im Geschäft mit Softwarelizenzen. Im laufenden Jahr will das Unternehmen seinen Wachstumskurs fortsetzen.
Temenos hat in seinem Geschäftsjahr 2017 rund 737 Millionen US-Dollar umgesetzt. Dies sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Genfer Anbieter von Bankensoftware mitteilt.
Der Umsatz mit Software-as-a-Service (SaaS) stieg gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent auf 67,5 Millionen Dollar. Das SaaS-Geschäft von Temenos brummt allerdings weniger als noch im Vorjahr: In der Jahresbilanz 2016 hatte Temenos im SaaS-Bereich noch ein Umsatzwachstum von knapp 50 Prozent verbucht.
Politik ist gut fürs Geschäft
Das Geschäft mit Softwarelizenzen zog hingegen an: In diesem Bereich kletterten die Erlöse auf 248,5 Millionen Dollar. Dies sind 21 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus den aktuellen Geschäftszahlen hervorgeht. Im Geschäftsjahr 2016 waren die Umsätze mit Subskriptionen noch um 19 Prozent gewachsen.
Temenos zeigt sich zufrieden über den aktuellen Geschäftsgang. 65 Neukunden habe der Anbieter im Geschäftsjahr 2017 an Land gezogen. Der Genfer Softwareanbieter sei auch gut ins erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres gestartet. "Digitaler und regulatorischer Druck" sowie der Trend zum Open Banking hätten den Markt angekurbelt, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung.
Unter dem Strich verzeichnet Temenos einen Jahresgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) in der Höhe von 223,5 Millionen Dollar. Dies entspreche einem Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr, geht aus dem Geschäftsbericht hervor. Zum Nettogewinn machte Temenos keine Angaben.
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