ETH-Rat steckt fast 30 Millionen Franken in die Digitalisierung
Der ETH-Rat hat den Aktionsplan Digitalisierung ins Leben gerufen. Fast 30 Millionen Franken will die ETH in zwei Massnahmen investieren. Geplant sind mehr Professoren und eine bessere Zusammenarbeit mit der Industrie.
Mit dem Aktionsplan Digitalisierung will der ETH-Rat die Bereiche Computerwissenschaften und Informatik stärken. Dies sowohl bei der Forschung, wie auch in der Lehre. "Damit stärken die ETHs ihre Rolle als Lokomotive der Digitalisierung in der Schweiz, nehmen ihre Verantwortung für den Wissensstandort Schweiz wahr und helfen, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen", heisst es in einer Mitteilung als Begründung.
In den Jahren 2019 bis 2020 will der ETH-Rat insgesamt 29 Millionen Franken in zwei Massnahmen investieren. Die erste Massnahme ist ein Kompetenzausbau im Bereich der Computerwissenschaften. Sieben zusätzliche Professuren sollen an der ETH Zürich und der EPF Lausanne geschaffen werden. Diese sollen die 21 Professuren ergänzen, die in den Jahren 2013 bis 2016 in Rahmen von Wiederbesetzungen geschaffen wurden.
Die zweite Massnahme zielt auf eine engere Vernetzung von Forschung und Industrie. In diesem Zuge soll ein nationales Netzwerk von Technologietransfer-Zentren im Bereich Advanced Manufacturing aufgebaut werden. Dies beinhaltet etwas Technologien wie den 3-D-Druck, wie auch die Produktion von "Materialien und Bauten, die am Computer entworfen werden", heisst es weiter. Die ETH will dabei eng mit dem Paul Scherrer Institut und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) zusammenarbeiten.
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