Zürcher Start-up Silenccio kämpft gegen Hassposts im Netz
Die Versicherung Axa-Arag ist eine Partnerschaft mit dem Start-up Silenccio eingegangen. Silenccio spührt Hasskommentare im Netz auf. Den Rechtsschutz gibt es für Privatpersonen wie auch Unternehmen, Verbände oder öffentliche Einrichtungen.
Die Versicherung Axa-Arag und das Zürcher Start-up Silenccio haben Hassposts im Internet den Kampf angesagt. Gemeinsam bieten die Firmen einen Rechtsschutz an, die Einzelpersonen und auch Organisationen vor Hasskommentaren und Verleumdung im Netz schützen soll, wie die Firmen mitteilen.
Silenccio wurde 2016 in Zürich gegründet. Das Unternehmen entwickelte eine Lösung, die das Internet und soziale Netzwerke auf Hasspostings durchsucht. Die Algorithmen von Silenccio suchen nach Namen von Kunden und geben bei verdächtigen Postings Alarm. Der Kunde werde informiert und bei Bedarf schreite das Unternehmen mit einer Abmahnung an den Poster ein. Wenn die Abmahnung erfolglos bleibt, wird Axa-Arag aktiv und fordert die Betreiber der Plattform auf, die Kontaktdaten der Kunden herauszugeben, wie es weiter heisst. Mit rechtlichen Schritten soll dann gegen Straftaten wie Beschimpfung, üble Nachrede und Verleumdung vorgegangen werden.
Für Einzelpersonen kostet der Dienst ab 8.90 Franken im Monat für das reine Monitoring und ab 11.90 Franken monatlich für den Rechtsschutz. Bei mehr als 2500 Followern und weniger als 25'000 Followern kostet die Dienstleistung 35.90 Franken im Monat.
Den Rechtsschutz gibt es auch für Unternehmen, Verbände und öffentliche Einrichtungen, wie es weiter heisst. Damit liessen sich etwa Schulen oder mehrere Mitarbeiter in Unternehmen schützen. Für Businesskunden mit weniger als 15'500 Followern kostet das Angebot 79.90 Franken im Monat mit Rechtsschutz. Bei grösseren Followerschaften, aber weniger als 57'000, schlagen 219.90 Franken im Monat zu Buche, wie der Website zu entnehmen ist. Bei allen Versicherungen gibt es einen Selbstbehalt von 250 bis 500 Franken.
Wikipedia sperrt Artikel schreibenden KI-Agenten
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
Itivity begrüsst neuen Head of Sales in der Geschäftsleitung
Bundesrat soll Twint für Händler kostenlos machen
Care4IT setzt auf externen CEO
Ist dies das echte Leben oder doch nur Fantasie?
Swisscom und Gritec partnern für cybersichere Industrieunternehmen
Appenzell Innerrhoden gibt sensible Daten an Medien weiter
Finnova ermöglicht Anlage- und Vorsorgelösungen in Banking-Apps