eLocations will 50 Millionen Franken einsammeln
Mit einem Initial Token Offering will das Zuger Start-up eLocations 50 Millionen Franken einsammeln. Der Verkauf der Token startet im Sommer 2018. Ziel ist es, eine Lösung zu bauen, die mehr Transparenz in die Immobilienbranche bringt.
Das Zuger Start-up eLocations hat ein Initial Token Offering (ITO) angekündigt. Damit will die Firma 50 Millionen Franken einsammeln, wie das Unternehmen mitteilt. Am Blockchain Summit in Zug verkündete eLocations den Schritt.
eLocations will mit der Ethereum-Blockchain mehr Transparenz in die Immobilienbranche bringen. Die Firma ordnet sich dem Bereich Property-Technology, kurz Proptech, zu. Verträge in der Immobilienwelt sollen mit smarten Verträgen (Smart Contracts) abgewickelt und Immobiliendaten in der Blockchain gespeichert werden.
eLocations will im Sommer dieses Jahres mit dem Verkauf der Token beginnen. Zuvor wird es noch einen Private Sale geben. Für sogenannte First Mover gibt es einen Bonus von 30 Prozent auf den Verkaufspreis, wie es weiter heisst. Weitere Boni gib es für Personen, die grosse Anteile erwerben.
Laut Mitteilung ist eLocations die erste Proptech-Firma, die bei ihrem ITO einen Security Token auf den Markt bringt. Inhaber der Token teilen sich bis zu 20 Prozent der zukünftigen Nettoeinnahmen. Wenn die Lösung von eLocations funktionsfähig ist, können die Security Token laut Mitteilung in sogenannte Utility Token umgewandelt werden. Dabei gilt auch ein 20 Prozent Rabatt. "Der Utility Token ermöglicht dem Inhaber den Kauf von Dienstleistungen wie etwa Premium-Angebote, Strasseninventar- bzw. Verlaufskarten, Mietvergleiche, Prognose-Daten etc.", heisst es in der Mitteilung.
Mit Tokens befasst sich auch die Schweizer Blockchain Taskforce. Sie präsentierte Bundesrat Johann Schneider-Ammann heute Empfehlungen für die Regulierung. Mehr dazu in diesem Artikel.
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