Lenovo schreibt Verlust
Lenovo hat sein Geschäftsjahr 2017/2018 abgeschlossen. Obwohl das Unternehmen den Umsatz steigern konnte, stand jedoch aufgrund der Steuerreform in den USA unter dem Strich ein Minus.
Der chinesische IT-Konzern Lenovo hat seine Jahresbilanz vorgelegt. Das Geschäftsjahr des Unternehmens endete am 31. März dieses Jahres, wie es in einer Mitteilung heisst. Laut der Mitteilung stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 45,3 Milliarden US-Dollar. Operativ erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von fast 200 Millionen Dollar.
Unter dem Strich steht jedoch ein Nettoverlust von 189 Millionen Dollar. Als Grund nennt Lenovo einmalige Abschreibungen von 400 Millionen Dollar im dritten Quartal durch die US-Steuerreform von Donald Trump. Im Vorjahr erwirtschaftete Lenovo noch einen Gewinn von 535 Millionen Dollar.
Zwei der drei Geschäftsbereiche wuchsen im zurückliegenden Geschäftsjahr. Das Plus bei "Personal Computers and Smart Devices" lag bei 8 Prozent. Mit 32,4 Millionen Dollar macht diese Einheit den Löwenanteil des Gesamtumsatzes aus. Die Rechenzentrumssparte wuchs ebenfalls um 8 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar. Die Smartphone-Sparte, Mobile Business Group, erwirtschaftete einen Umsatz von 7,2 Milliarden Dollar. Dies sind 500 Millionen weniger als im Vorjahr.
Im vierten Quartal hatte Lenovo bekannt gegeben, die Einheiten "Personal Computer and Smart Devices Group" mit der Mobile Business Group zusammenzulegen. Das neue Dach trägt den Namen "Intelligent Devices Group". In der neuen Gruppe will sich Lenovo Zukunftstechnologien widmen und das Angebot von smarten Geräten ausbauen.
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