Petition

Syndicom: Bundesrat soll Stellenabbau bei Swisscom stoppen

Uhr | Aktualisiert

Der Sparkurs von Swisscom stösst bei den Angestellten auf Widerstand. Um dagegen zu protestieren, hat Syndicom im April 2018 eine Petition gestartet. Am 24. September will die Gewerkschaft die Protest-Unterschriften den Parlamentsdiensten übergeben.

(Source: AndreyPopov / iStock.com)
(Source: AndreyPopov / iStock.com)

Der Sparkurs von Swisscom stösst bei den Angestellten auf Widerstand, wie die Gewerkschaft Syndicom auf ihrer Website schreibt. Zwischen Januar und Juli 2018 hatte Swisscom gemäss eigenen Angaben 485 Vollzeitstellen gestrichen. Infolge der technologischen Transformation müsse das Unternehmen permanent in die Netze investieren und neue Geschäftsfelder entwickeln. Dies bedingt in allen Bereichen top motivierte Mitarbeitende, schreibt Syndicom weiter. Personalabbau im grossen Stil bewirkt genau das Gegenteil.

Der Bundesrat trage eine wesentliche Mitverantwortung für die Entwicklung von Swisscom, schreibt Syndicom weiter. Als Mehrheitsaktionär gibt der Bund die strategischen Leitlinien vor. Die hohen Wertsteigerungs- und Gewinnerwartungen des Bundes würden zu "übermässigem Spardruck" bei der Swisscom führen, schreibt die Gewerkschaft weiter. Die Folge davon sei ein "unverständlicher Personalabbau".

Bundesrat soll zum Umdenken bewegt werden

Um dagegen zu protestieren, hat Syndicom eine Petition gestartet. Am 24. September will die Gewerkschaft die Protest-Unterschriften den Parlamentsdiensten übergeben. Mit einer Kiste voll von Unterschriftsbögen, die "ausschliesslich" bei Swisscom und deren Tochterunternehmen gesammelt wurden, fordert die Gewerkschaft vom Bundesrat die Eignerstrategie unverzüglich anzupassen und einen Stopp des Personalabbaus.

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