Ascend für Rechenzentren und Endgeräte

Huawei setzt mit eigenen Chips ganz auf KI

Uhr | Aktualisiert

Huawei hat in Shanghai eine KI-Strategie vorgestellt. Sie soll verschiedenen Branchen Lösungen für den Einsatz der Technologie bieten. Dazu zeigte das chinesische Unternehmen auch passende Chips für Rechenzentren und Endgeräte.

Huaweis Rotating Chairman Eric Xu. (Source: huawei.com)
Huaweis Rotating Chairman Eric Xu. (Source: huawei.com)

IT-Hersteller Huawei hat seine Künstliche-Intelligenz-Strategie und dazu passende Chips vorgestellt. Rotating Chairman Eric Xu präsentierte beides an der Huawei Connect in Shanghai, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. KI sei zu einer neuen Allzwecktechnologie geworden und werde alle Branchen und Organisationen auf der Welt verändern, heisst es dort.

"Huawei's KI-Strategie besteht darin, in Grundlagenforschung und Talentförderung zu investieren, ein Full-Stack- und All-Scenario-KI-Portfolio aufzubauen und ein offenes globales Ökosystem zu fördern", zitiert das Unternehmen aus der Keynote von Eric Xu. Dazu stellte er Lösungen und Cloud Services für verschiedene Branchen vor.

Herzstück des neuen KI-Angebots seien die "Ascend"-Chips. Die Chips mit den Modellnummern 310 und 910 seien besonders energieeffizient und eigneten sich für verschiedene Anwendungsszenarien, verspricht Huawei. Daneben kündigte das chinesische Unternehmen das Toolkit "CANN (Compute Architecture for Neural Networks)", das Framework "MindSpore", "Full-pipeline services" und Schnittstellen an.

Wie "Futurezone.at" schreibt, soll der Ascend 910 in erster Linie in Rechenzentren zum Einsatz kommen. Der Chip erscheine in der zweiten Jahreshälfte 2019. Der Ascend 310 sei dagegen für Endgeräte konzipiert, weswegen hier eine möglichst gute Energieeffizienz im Vordergrund stehe. Huawei wolle die Chips nicht verkaufen, sondern nur in den eigenen Geräten einsetzen.

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