Apple vs. Qualcomm

Update: Qualcomm wirft Apple vor, Gerichtsurteil zu verletzten

Uhr | Aktualisiert

Qualcomm hat laut eigenen Angaben einen Verkaufsstopp einiger iPhone-Modelle in China erzielt. Nun wirft Qualcomm Apple vor den Entscheid eines chinesischen Gerichts nicht einzuhalten.

(Source: Hermes Rivera / Unsplash)
(Source: Hermes Rivera / Unsplash)

Update vom 19.12.2018

Der Patentstreit zwischen Apple und Qualcomm geht weiter: Obwohl Apple laut Reuters plant, die Patentverletzung gegenüber Qualcomm mit einem Software-Update zu beheben, ist Qualcomm davon überzeugt, dass Apple den Entscheid eines chinesischen Gerichts verletzt. Das Gericht soll Apple den Verkauf einiger iPhone-Modelle in China untersagt haben. Apple soll aber laut Qualcomm weiterhin iPhones in China verkaufen, ohne gerichtliche Erlaubnis.

 "Apple ist rechtlich dazu verpflichtet, Verkäufe und Importe der betroffenen Geräte zu stoppen und die Einhaltung des Gerichtsentscheids nachzuweisen", zitiert Reuters Donald Rosenberg, Executive Vice President, General Counsel und Corporate Secretary bei Qualcomm. 

Apple sei davon überzeugt, den Gerichtsentscheid nicht zu verletzten, habe der iPhone-Hersteller auf Anfrage von Reuters mitgeteilt. 

 

Update vom 14.12.2018
Apple wird laut Reuters anfangs nächste Woche ein Software-Update an iPhone-Nutzer in China ausliefern, das die Patentverletzung beseitigen soll. Den Verkauf der Smartphones stoppte Apple bisher nicht: Auf der chinesischen Website sind iPhones nach wie vor bestellbar.

Originalartikel vom 11.12.2018
Der Chip-Hersteller Qualcomm hat am 10. Dezember mitgeteilt, dass ein Gericht in der chinesischen Stadt Fuzhou dem Konzern im Patentstreit gegen Apple Recht gegeben hat. Das Gericht habe zwei Patentverletzungen festgestellt. Betroffen davon seien die iPhone-Modelle 6S, 6S Plus, 7, 7 Plus, 8, 8 Plus und das iPhone X. Der Verkauf dieser Modelle sei verboten worden, so Qualcomm.

Apple entgegnete laut Futurezone.at, dass das iPhone in allen Ausführungen im chinesischen Handel bleibe. Betroffen seien lediglich Modelle mit dem alten iPhone-Betriebssystem iOS 11. Die aktuellen Geräte liefen aber auf iOS 12. "Wir werden alle unsere rechtlichen Optionen vor den Gerichten ausschöpfen", sagt Apple.

 

Wie "Futurezone.at" schreibt, geht es bei den Patenten um Technologien zur Anpassung von Bildgrössen und zur Handhabung des Touchscreens. Qualcomm habe auch in Deutschland mehrere Klagen gegen Apple eingereicht.

Webcode
DPF8_119579

Kommentare

« Mehr