Qualcomm vs. Apple: Verrat von Geschäftsgeheimnissen
Das Prozesskarussell von Qualcomm und Apple dreht sich weiter. Der Chip- wirft dem iPhone-Hersteller vor, Geschäftsgeheimnisse an Intel weitergegeben zu haben. Das Ziel sei gewesen, Qualcomm als Lieferant von Modem-Chips auszuschalten.
Chiphersteller Qualcomm hat neue Vorwürfe gegen Apple aufgeworfen. Apple habe Geheimnisse aus der Entwicklung von Funkchips an den Konkurrenten Intel weitergegeben und so versucht dem Modem-Geschäft von Qualcomm zu schaden. Der Vorwurf werde nun in den seit längerem dauernden Rechtsstreit zwischen den beiden Firmen in San Diego eingesetzt, berichtet "Heise Online".
Apple habe "über Jahre eine Täuschungskampagne eingesetzt", um Qualcomms Geschäftsgeheimnisse zu stehlen und so "qualitativ minderwertige Modem-Chips" zu verbessern, damit Qualcomm aus der iPhone-Lieferkette gestrichen werde, zitiert Heise aus der Anklageschrift.
Qualcomms Vorwürfe sind die neue Episode in einem seit Anfang 2017 ausgetragenen Streit um Lizenzzahlungen. Apple hatte Qualcomm damals vorgeworfen, mit Lizenzabgaben und Chipverkäufen doppelt abzukassieren. Qualcomm reagierte mit Gegenklagen und versuchte, den Verkauf von iPhones zu stoppen. Apple stieg derweil von Qualcomm-Chips auf solche von Intel um.
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