Weiterbildung

HSLU startet CAS ICT in Healthcare

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Die HSLU hat einen Zertifikatslehrgang eingeführt, der Brücken zwischen der ICT und dem Gesundheitswesen schlagen soll. Der CAS ICT in Healthcare dauert 5 Monate und kostet 7900 Franken. An fünf Tagen informiert die HSLU über das neue Weiterbildungsangebot.

(Source: Nathan Dumlao / Unsplash.com)
(Source: Nathan Dumlao / Unsplash.com)

Die Hochschule Luzern (HSLU) hat einen CAS ICT in Healthcare lanciert. Das Weiterbildungsangebot soll Grundlagen des Gesundheitswesens sowie der Informations- und Kommunikationstechnik vermitteln. Die Dozenten besprechen Themen aus dem Recht, dem Datenschutz und der Informationssicherheit, wie die HSLU auf ihrer Website mitteilt.

Der Lehrgang sei interdisziplinär ausgerichtet. Die HSLU will mit dem Angebot sowohl technische wie auch medizinische Fachpersonen ansprechen.

Folgende Module sind Teil des CAS ICT in Healthcare:

• M1 – Grundlagen Medizin

• M2 – Recht, Datenschutz und Berufsgeheimnis

• M3 – Projekte, Prozesse und Innovationen

• M4 – Informationssicherheit, Cybercrime

• M5 – Information Technology

• M6 – Soft Skills, Kommunikation

Der fünfmonatige Lehrgang startet am 10. Mai und endet am 27. September 2019. Kostenpunkt: 7900 Franken. Interessierte können sich bis 2 Wochen vor Kursbeginn anmelden.

In Rotkreuz, Bern und Zürich organisiert die HSLU Informationsveranstaltungen zum neuen Studiengang. Und zwar an diesen Daten:

• Mittwoch, 20. Februar 2019, Rotkreuz

• Mittwoch, 27. März 2019, Rotkreuz

• Mittwoch, 26. Juni 2019, Bern

• Mittwoch, 28. August 2019, Rotkreuz

• Mittwoch, 20. November 2019, Zürich

Die Digitalisierung kommt im Gesundheitswesen nur schleppend voran. Zudem hadern viele Leistungserbringer mit dem Thema Datenschutz. Das gilt auch für Hausärzte, wie Peter Fischer, Informatik-Professor an der Hochschule Luzern, im Interview mit der "Netzwoche" erklärte. "Obwohl das Berufsgeheimnis viel höhere Schutzziele verfolgt als der Datenschutz, wird damit auffallend fahrlässig umgegangen", sagte er. Patientendossiers lägen offen an der Rezeption herum, am Telefon bespräche das Pflegepersonal offen Namen, Erkrankung und Behandlung, sodass es die Patienten im Wartezimmer mithören könnten. Lesen Sie hier mehr dazu.

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