Durchschnittskunde ist jung und männlich

Schweizer Smartphone-Banken holen auf

Uhr | Aktualisiert

Schweizer Smartphone-Banken sind im Aufwind. Sie haben in den vergangenen Monaten ein paar Tausend Neukunden gewonnen - vorwiegend junge Männer.

(Source: Marco_Piunti / iStock.com)
(Source: Marco_Piunti / iStock.com)

Wie viele Kunden haben Schweizer Smartphone-Banken? Das von der Bank Cler lancierte Angebot Zak hat laut Andreas Dietrich von der Hochschule Luzern rund 14'000 Kunden; Neon hat gemäss Nachfrage der Handelszeitung eine Kundenanzahl im vierstelligen Bereich. Das Londoner Fintech Revolut habe in der Schweiz ebenfalls bereits Zehntausende von Kunden, schreibt die Zeitung.

Gemäss Dietrich sind 70 Prozent der Kunden von Zak Männer und 30 Prozent Frauen. "Eine entsprechende Verteilung der Geschlechter ist bei praktisch allen technologischen Innovationen (zumindest im Banking) zu beobachten", schreibt der Leiter des Masterstudiengangs Banking and Finance. Das Durchschnittsalter liege bei 34 Jahren. 63 Prozent der Kunden seien unter 35 Jahren alt, 31 Prozent zwischen 36 und 55 Jahren und 6 Prozent älter als 55 Jahre. 90 Prozent der Kunden von Zak seien zudem Neukunden.

Das Unternehmen Neon aus Zürich ist seit August in der Betaphase. Das Start-up arbeitet mit der Hypothekarbank Lenzburg zusammen, wie Sie hier nachlesen können. Laut Mitgründer Michael Noorlander sind die Kunden von Neon zwischen 30 und 40 Jahre alt und vorwiegend männlich, wie die Handelszeitung schreibt.

Welche Themen die Banken dieses Jahr beschäftigen, zeigt dieser Artikel.

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