Deutscher PC-Onlineshop drängt in die Schweiz
Ein deutscher PC-Assemblierer will Digitec, Microspot & Co. Konkurrenz machen. Mifcom startete einen Onlineshop mit Schweizer Domain und Schweizer Preisen. Der Händler möchte sich unter anderem mit einem PC-Konfigurator von seinen Mitbewerbern abgrenzen.
Mifcom will den Schweizer Markt anpacken. Der Münchner PC-Assemblierer lancierte einen Onlineshop mit Schweizer Domain und Schweizer Preisen. Mit hiesiger Hotline und Umsatzsteuer-Nummer will das Unternehmen als Schweizer Firma auftreten, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit dem Angebot will der Onlinehändler Endverbraucher und Geschäftskunden ansprechen.
Mifcom möchte sich eigenen Angaben zufolge durch folgende Alleinstellungsmerkmale abgrenzen:
Der Onlineshop beinhaltet einen PC-Konfigurator mit Fehlererkennung
Mifcom übernimmt den Import und die Zollabwicklung
Geschäftskunden können auf Rechnung bezahlen
Die Rechnungsstellung erfolgt inklusive Schweizer Mehrwertsteuer
Es besteht ein 14-tägiges Rückgaberecht
Mifcom verspricht Support für technische Fragen auch über die Garantielaufzeit hinaus
Pick-up- und Rückgabe-Service vor Ort beim Kunden
"Trotz der deutschen Wurzeln hat sich Mifcom auf die Fahne geschrieben, ein Einkaufserlebnis anzubieten, wie man es von einem Schweizer Anbieter in der Schweiz erwarten würde", schreibt das Unternehmen in der Mitteilung.
Grenzüberschreitende Onlineeinkäufe nehmen hierzulande stark zu, wie Zahlen von GFK zeigen. Allerdings kommen die meisten Importe nicht aus Deutschland, sondern aus dem asiatischen Raum: 2018 seien 23 Millionen Kleinwarensendungen aus Asien in die Schweiz gelangt. Lesen Sie hier mehr dazu.
EDR-Killer und Post-Quanten-Kryptografie verschärfen die Ransomware-Bedrohung
Über 100 Unternehmen zahlen keine Recyclinggebühren auf Elektrogeräte
Zu viel Persönlichkeit: Deshalb ist der Computer in Star Trek kein Australier
BAG will US-Techkonzerne von Digitalisierungsprojekt ausschliessen
Verein Swiss FS-CSC gründet Cyber-Notfallstab
Elca festigt Umsatz mit KI-Ausrichtung
Schweizer Firmen eilen bei S/4Hana-Migration voraus
Auditfähig. Und trotzdem schnell.
Wie digitale Souveränität greifbar wird