Das Geschäft harzt – auch in der Schweiz

Namics soll Stellen in Deutschland abbauen

Uhr | Aktualisiert

Namics muss wohl beim Personal sparen. Die Digitalagentur soll Gerüchten zufolge vier Stellen in der Schweiz und 20 in Deutschland abbauen. Die Auftragslage sei angespannt, sagt CEO Bernd Schopp.

(Source: Stefan Rajewski / Fotolia.com)
(Source: Stefan Rajewski / Fotolia.com)

Gerüchten zufolge baut Namics Stellen ab, wie "Inside-Channels" berichtet. Vier Mitarbeiter in St. Gallen und 20 in Deutschland dürften ihren Job verlieren. "Es ist richtig, dass wir in Deutschland mit Mitarbeitern im Gespräch sind, das Arbeitsverhältnis aufzulösen", sagte Namics-CEO Bernd Schopp gegenüber Inside Channels.

Die Auftragslage sei angespannt. Das Bestandskundengeschäft stagniere, Neukundenprojekte müssten "verschoben werden". "Gleichzeitig sind wir personell das letzte halbe Jahr nochmals deutlich gewachsen, was nun in Deutschland zu Überkapazität geführt hat", lässt sich Schopp zitieren. Die schwierige Situation wirke sich auch auf die Schweizer Mitarbeiter der Digitalagentur aus, "wenn auch nur in sehr geringem Masse".

Vor einem halben Jahr wurde Namics vom japanischen Unternehmen Dentsu Aegis Network aufgekauft. Im Rahmen des Deals wurde Namics Teil der US-Agentur Merkle. Deswegen der Name: "Namics - a Merkle Company". Lesen Sie hier mehr dazu.

Der Verkauf sei von Namics selbst ins Rollen gebracht worden, sagte Schopp im Interview. Die Agentur habe gehofft, durch Skaleneffekte weiter wachsen zu können. Lesen Sie hier mehr dazu.

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