Wo Google-Produkte ihre letzte Ruhe finden
Google hat immer mal wieder Produkte zu Grabe getragen, wenn sie nicht mehr zur Strategie passten, Probleme machten oder einfach keinen mehr interessierten. Der "Google Cemetery" gibt ihnen eine letzte Ruhestätte.
151 Produkten hat Google seit dem Jahr 2006 den Stecker gezogen. Das ist nur eine der Infos, die Besucher der Website "The Google Cemetery" bekommen. Die Macher des virtuellen Friedhofs setzten sich zum Ziel, alle Projekte zu verzeichnen, die das Unternehmen aus Mountain View in den vergangenen Jahren einstampfte.
Wer sich selbst von den Produkten ein Bild machen möchte, die in der Google-Story auf der Strecke blieben, kann diese auf dem Google-Friedhof nach Jahr und Kategorie filtern sowie einige Statistiken abrufen. Man erfährt dann etwa, dass die durchschnittliche Lebensdauer eines Google-Produkts nur 4,1 Jahre beträgt. Das Jahr mit den meisten Produkt-Todesfällen war 2011.
Sie sind jetzt an einem besseren Ort
Zu jedem Verstorbenen gibt es einen virtuellen Grabstein mit Lebensdaten und einer kurzen Beschreibung. Auch die Todesursache wird dort erwähnt. Zuletzt mussten übrigens der Android-Client "Inbox by Gmail" (2019-2019) und das soziale Netzwerk "Google+" (2011-2019) ins Gras beissen.
Inbox sei über den Jordan gegangen, weil Google sich ganz auf Gmail konzentrieren wolle. Google+ ging an mangelndem Interesse der User zugrunde. Eine Datenpanne im vergangenen Jahr machte ihm dann endgültig den Garaus, wie Sie hier nachlesen können.
Auch Untote hat die Website zu bieten. "Fabric", eine Analytics-App, und das Daten-Visualisierungs-Tool "Fusion Tables" sollten noch dieses Jahr den Löffel abgeben, heisst es dort. Übrigens: 212 Akquisitionen habe Google seit der Gründung 1998 getätigt. Es gibt also noch so einige Kandidaten, die in die ewigen Jagdgründe eingehen könnten.
Glassworm greift mit unsichtbaren Unicode-Zeichen an
Krieg in Nahost belastet Digital-Signage-Branche
Kanton Freiburg lanciert KI-Chatbot auf Basis von Mistral AI
Studie deckt massive Sicherheitsrisiken von KI-Agenten auf
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Android-Sicherheitslücke hebelt Displaysperre in unter einer Minute aus
Stadt Zürich lanciert KI-Assistent für Mitarbeitende
Pallaskatze George möchte Mia um ein Date bitten - aber erntet nur Fauchen
Malware-Kampagne zielt auf Windows und MacOS