Ein Knopfdruck reicht und die Post kommt
Die Schweizerische Post will einen Knopf einführen, mit dem der Kunde einen Pöstler zu sich nach Hause bestellen kann. Ein Test der Technologie soll noch dieses Jahr starten.
Die Schweizerische Post will Pakete und Briefe bei den Kunden zu Hause abholen, wie 20 Minuten schreibt. Das zeige ein Eintrag auf Simap. Die Post suche auf der Vergabeplattform einen Generalunternehmer für “Post-Home-Buttons” und wolle mindestens 10'000 Stück kaufen.
Drückt ein Kunde auf den Knopf, kommt ein Pöstler vorbei. Kunden sollen den Hausservice künftig auch online, mit einer App oder telefonisch bestellen können. Claudia Pletscher, Innovationschefin der Post, bestätigte am gestrigen Swiss Telecommunication Summit die neue Lösung. Der Pöstler-Knopf sei Teil eines Massnahmenpakets, mit dem der Rückgang der Anzahl Poststellen kompensiert werden solle.
Wer den Zuschlag erhält, soll die Bestellknöpfe produzieren, beschriften und sich auch um die Software kümmern. Die Knöpfe nutzen das Low Power Network, das die Post in Kooperation mit den SBB und Swisscom aufbaut. Mehr darüber können Sie hier lesen.
“Voraussichtlich wird der Post-Home-Button ab Herbst 2020 in Gebieten mit Hausservice eingeführt”, sagt eine Post-Sprecherin auf Anfrage von 20 Minuten. Ab Herbst 2019 will die Post fünf Pilotgebiete bedienen. Sie testete das Angebot laut eigenen Angaben im Sommer 2018 in der Region Olten, Liestal und Sissach und erhielt positive Rückmeldungen.
Das sind die besten CIOs der Schweiz
Lang lädt zum Drohnen-Summit nach Deutschland
Update: Technische Fachschule Bern übernimmt ICT-Lernende
Zürcher Regierung soll Smartbrillen unter die Lupe nehmen
KI wird zum gnadenlosen Auditor des Digital Workplace
Darum schafft der Bundesrat keine nationale Strategie zur digitalen Inklusion
Snowflake erhält neue Leitung in der Alpenregion
Update: Berner Cybersicherheitsgesetz kommt im November
Wenn Präsidenten das Blaue vom Himmel versprechen