Start-up am Ende

Die Digitalagentur Y7K wird geschlossen

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von Redaktion Werbewoche

2014 haben vier junge Köpfe das Startup Y7K gegründet, welches heute eine renommierte Digitalagentur ist. Dennoch haben sich die heutigen Inhaber dazu entschlossen, die Agentur per Ende Juli aufzulösen.

(Source: Hitchster / flickr.com)
(Source: Hitchster / flickr.com)

Im Alter von nur 23 Jahren haben Samuel Alder, Ruben Feurer, Joris Noordermeer und Yves Sinka Y7K gegründet. Das Startup entwickelte sich schnell zu einer Agentur, die für renommierte Schweizer Firmen arbeitet und fast ein Dutzend Experten beschäftigt. In den letzten fünf Jahren war Y7K unter anderem für Kunden wie SBB, Vontobel, Kanton Zürich und die Migros tätig.

Nichts desto trotz haben sich die aktuellen Inhaber entschieden, die Agentur zu schliessen, um neue Wege einzuschlagen. Dies teilen die Inhaber am Freitagmorgen mit. Feurer, Sinka und Krieg seien der Meinung, dass man sich in den letzten Jahren persönlich weiterentwickelt habe und sich der Schritt Y7K hinter sich zu lassen, richtig anfühle.

Es sei keine einfache Entscheidung, aber man sei davon überzeugt, dass man das Glück nur finde, wenn man den Mut zu grossen Entscheidungen habe, lassen sich die Inhaber zitieren.

Y7K designte und entwickelte Software, unter anderem für die SBB, welche mehrere Millionen Mal pro Monat aufgerufen wurde. Gemeinsam mit Kunden wurden neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt und im Markt eingeführt. Und selbst bei Vontobel durfte man auf C-Level neue Produkte challengen und mitprägen. Auch auf Organisationsebene hat Y7K immer wieder den Status Quo hinterfragt. So hat das Team beispielsweise Holacracy als neue Organisationsform eingeführt und den Schritt zur kompletten Lohntransparenz gewagt. Man sei stolz darauf, was man in den Jahren alles bewegt habe und freue sich nun auf neue Abenteuer, so die Mitteilung.

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