Andreas Meyer will als SBB-Chef abtreten
Andreas Meyer hat seinen Rücktritt angekündigt. Der SBB-Chef will sich als Start-up-Berater engagieren. Der Entscheid sei schon im Frühjahr gefallen.
Andreas Meyer wird spätestens auf Ende nächsten Jahres als CEO der SBB zurücktreten. Laut einer Mitteilung beschloss er dies bereits im Frühjahr. Meyer werde bis zur Übernahme durch die Nachfolge die Verantwortung für das Unternehmen innehaben und einen reibungslosen Übergang sicherstellen. Der Verwaltungsrat habe die Suche für eine Neubesetzung bereits eingeleitet.
"Der Zeitpunkt für die Ankündigung meines Rücktritts wurde mit dem Verwaltungsrat frühzeitig festgelegt und entspricht meiner Intention, vor dem 60. Altersjahr eine neue berufliche Phase einzuleiten", lässt sich Andreas Meyer in der Mitteilung zitieren. "Ich nehme bis zum Rücktritt die volle Verantwortung für das Unternehmen wahr und gehe die aktuellen Herausforderungen mit hoher Priorität an".
Der jetzige Zeitpunkt sei richtig für einen Wechsel, weil der Strategieprozess 2020 im nächsten Jahr abgeschlossen werde, so Meyer weiter. Ferner zeichne sich in den nächsten Jahren ein Generationenwechsel in verschiedenen Führungspositionen ab. In Zukunft wolle Meyer unter anderem Start-ups beraten.
"Wir bedauern, aber verstehen den Schritt von Andreas Meyer", kommentiert Monika Ribar, Präsidentin des SBB-Verwaltungsrates. "Er führt seit 13 Jahren das komplexe Unternehmen SBB und hat es verstanden, daraus ein modernes Service Public-Unternehmen zu gestalten." In seiner Amtszeit hätten die SBB ihr Angebot deutlich steigern können. Wichtige Meilensteine seien die Neupositionierungen von SBB Cargo und SBB Immobilien gewesen.
Andreas Meyer trat an zahlreichen Veranstaltungen zur Digitalisierung der Schweiz auf. So an der Smartsuisse 2019, wie Sie hier lesen können.
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