Advandoo fährt für immer die Rechner herunter
Der Zürcher E-Commerce-Anbieter Advandoo stellt seine Geschäftstätigkeiten Ende 2019 ein. Grund sei der zunehmende Margendruck und die Konsolidierungen auf dem Schweizer Markt. Erst 2017 expandierte das Unternehmen ins Ausland.
Das Zürcher Unternehmen Advandoo, das sich auf E-Commerce spezialisiert hatte, hört auf. "Advandoo führt mit Wirkung vom 31.12.2019 keine Aktivitäten mehr aus", vermeldet das Unternehmen auf seiner Homepage.
Ende Jahr stelle man sämtliche Geschäftstätigkeiten aufgrund strategischer Überlegungen ein, bestätigt die Firma gegenüber dem Branchenportal "Persoenlich.com".
Der Druck auf die Margen in Schweizer Handel wachse zunehmend, konkretisiert Advandoo den Schritt in einem Brief an Kunden und Partner. Zudem erschwere es die Konsolidierungen bei den Plattformanbietern im Marktumfeld vor allem mittelgrossen Anbietern, sich zu positionieren, schreibt "Persoenlich.com" weiter. Wie viele Stellen von der Schliessung betroffen sind, gab Advandoo nicht bekannt.
Eine Studie des Beratungsunternehmens Carpathia zeigte vor ein paar Jahren, dass immer mehr E-Commerce-Anbieter eigene Webshop-Lösungen entwickeln, statt auf Standardangebote zu setzen, wie Sie hier lesen können.
Laut eigenen Angaben hatte sich Advandoo auf die Beratung, Konzeption und Umsetzung vom E-Commerce- und Multi-Channel-Kommunikationslösungen spezialisiert. Es vermarktete Angebote von Akeneo und Shopware. Advandoo startete im Mai 2013 in Zürich. Erst im. Im Digitalranking 2019 erreichte es Platz 77.
November 2017 eröffnete das Unternehmen eine Niederlassung in Berlin, wie Sie hier lesen können
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