So wollen die Post und Axsana das Gesundheitswesen digitalisieren
Axsana, Nexus Schweiz und die Schweizerische Post planen einen Daten- und Service-Hub für das Schweizer Gesundheitswesen. Er soll Healthlink heissen und schweizweit für alle Systemanbieter wettbewerbsneutral zugänglich sein. Dadurch lassen sich Schnittstellen sparen und Reichweiten erhöhen.
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens in der Schweiz kommt nur schleppend voran, und im internationalen Vergleich landet unser Land auf den hinteren Plätzen. Um dies zu ändern, wollen Axsana, Nexus Schweiz und die Schweizerische Post einen Service-Hub namens "Healthlink" bereitstellen. Der Hub soll allen Systemanbietern wettbewerbsneutral zur Verfügung stehen und die zentrale Vernetzungsinfrastruktur schaffen, die dem Gesundheitswesen fehle.
Wie Axsana in einer Mitteilung schreibt, mangele es nicht an innovativen und zweckmässigen Einzellösungen. Der Service-Hub ermögliche es den Anbietern aber, die Lösungen rasch zu implementieren und breit zugänglich zu machen. Gesundheitseinrichtungen müssten sich heute an zahlreiche Systeme verschiedenster Anbieter anschliessen; "Healthlink" reduziere die Anzahl benötigter Schnittstellen und standardisiere die Transaktionen.
Wie es weiter heisst, verantwortet Axsana, welches auch eine EPD-Lösung anbietet, den offenen Zugang zu "Healthlink" und die Einhaltung von Kommunikations- und Datenstandards. Nexus Schweiz und die Schweizerische Post stellen die Infrastrukturkomponenten zur Verfügung. Als weitere Partner sind Openmedical und Polypoint aufgeführt. Die schrittweise technische Umsetzung sei bereits im Gange. Am 20. Januar soll "Healthlink" an einer Veranstaltung für Gesundheitseinrichtungen und Systemhersteller vorgestellt werden. Weitere Neuigkeiten zur Digitalisierung des Gesundheitswesens lesen Sie in unserem Themendossier.
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