Solothurn stampft Rechenzentrum ein und baut ein neues
Eines der zwei Rechenzentren im Kanton Solothurn muss weichen. Da es nicht mehr den Anforderungen genügt, hat der Kantonsrat einstimmig einen Neubau bewilligt.
In der Stadt Solothurn stehen die beiden einzigen kantonseigenen Rechenzentren. Wie die Solothurner Zeitung (SZ) mit Bezug auf SDA berichtet, hat der Kantonsrat mit 92 zu 0 Stimmen einen Verpflichtungskredit von 3,3 Millionen Franken für einen Neubau bewilligt.
Grund dafür ist die veraltete Anlage von 1989, welche sich im Rötipark am Aareufer befindet. Sie verfüge weder über eine Notstromanlage, noch über eine redundante Elektroeinspeisung. Damit erfülle die Anlage nach Ansicht der Regierung und des Kantonsrates die Anforderungen an ein modernes Rechenzentrum nicht mehr.
Die Aufwendungen für Abschreibungen, Verzinsung und Unterhalt sollen jährlich 166'000 Franken betragen.
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