Ohne Lenkrad, Sitz und Rückspiegel

US-Behörde lässt erstmals autonomen Lieferdienst auf die Strasse

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Das Start-up Nuro darf 5000 vollautonome Lieferwagen auf die Strasse schicken. Die Firma bekam zu diesem Zweck grünes Licht von einer US-Behörde. In Houston, Texas, sollen die Gefährte bald Restaurants und Lebensmittelgeschäfte beliefern.

Das Start-up Nuro darf bis zu 5000 vollautonome Lieferwagen auf die Strasse schicken. (Source: nuro.ai)
Das Start-up Nuro darf bis zu 5000 vollautonome Lieferwagen auf die Strasse schicken. (Source: nuro.ai)

Das US-amerikanische Start-up Nuro darf bis zu 5000 vollautonome Lieferwagen produzieren – ohne Sitz, Lenkrad, Rückspiegel oder sonstige Vorrichtungen für menschliche Fahrer. Die US-Vekehrsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) erteilte dem Unternehmen grünes Licht, um die Fahrzeuge zu produzieren und zu testen. Nuro will mit den selbstfahrenden Lieferwagen Restaurants, Lebensmittel- und andere Geschäfte bedienen, zunächst in der texanischen Stadt Houston, wie "Heise Online" berichtet.

Für die Zulassung musste die NHTSA eine Ausnahme erteilen. Denn gemäss US-Bundesvorschriften müssen Fahrzeuge grundlegende Funktionen beinhalten, mit denen sie von Menschen kontrolliert werden können. Von dieser Vorschrift können Autohersteller Ausnahmen beantragen, die von der US-Regierung für bis zu 2500 Wagen jährlich gewährt werden könne, schreibt "Heise Online" weiter.

Nun habe die NHTSA erstmals eine Ausnahme von dieser Regelung erteilt. Nuro freue sich zwar über die Entscheidung, fordere aber, die Regeln grundsätzlich zu überarbeiten. Denn die Ausnahmegenehmigung sei zeitlich beschränkt, was Innovationen im Weg stehe.

Die Schweizerische Post hatte 2016 Tests mit autonomen Lieferrobotern durchgeführt, die Versuche jedoch abgebrochen. Grund dafür war angeblich das Gesetz. So dürfen die selbstfahrenden Roboter in Schweizer Städten nur in Begleitung losrollen. Lesen Sie hier mehr dazu.

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