Partner in Wettbewerb bestimmt

ABB und Covariant schicken KI-Roboter ins Warenlager

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ABB entwickelt gemeinsam mit dem US-Start-up Covariant intelligente Roboter für den Industriesektor. Die erste Lösung soll in Lagerhallen Pakete sortieren und transportieren können.

(Source: Axel Heiter Fotodesign)
(Source: Axel Heiter Fotodesign)

Der Schweizer Industriekonzern ABB will seine Roboter intelligenter machen. Dazu holt er sich das kalifornische Start-up Covariant ins Boot. Gemeinsam teile man die Vision von "KI-getriebenen Robotern, die mit Menschen in dynamischen Umfeldern zusammenarbeiten, miteinander lernen und sich mit jeder erledigten Aufgabe verbessern", heisst es in einer Mitteilung.

Als erste Lösung zeigen die Unternehmen einen intelligenten Roboter für Lagerhäuser. Er soll Aufträge vollständig autonom abwickeln können. Zudem sei er in der Lage, Pakete unterschiedlicher Form und Grösse zu sortieren und zu transportieren. Die "Covariant Brain"-Software sorge dafür, dass die Maschine nach dem Prinzip Trial and Error vorgeht und sich stets weiterbildet. Beim niederländischen E-Commerce-Anbieter Active Ants sei die Lösung bereits im Einsatz, schreibt ABB.

Die Zusammenarbeit von ABB und Covariant kam nach einem Wettbewerb zustande. ABB hatte 20 Technologie-Start-ups gebeten, Lösungen für verschiedene Kommissionier-, Sortier- und Verpackungs-Aufgaben einzureichen. "Unsere Partnerschaft mit Covariant ist Teil unserer Strategie, in neue Wachstumsbereiche wie Vertrieb und E-Commerce zu expandieren und das Skalierungspotenzial in diesen Bereichen zu nutzen", lässt sich ABBs Robotik-Chef Sami Atiya zitieren.

Umlängst rüstete ABB einen seiner Roboter zum Spitalgehilfen aus, wie Sie hier lesen können. Für negative Schlagzeilen sorgten hingegen ABB-Roboter, die in einer nordkoreanischen Fischfabrik auftauchten.

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