ABB-Roboter in nordkoreanischer Fischfabrik abgelichtet
Auf Bildern des nordkoreanischen Fernsehens sind ABB-Roboter zu sehen. Die Aufnahmen der Maschinen entstanden während eines Besuchs von Kim Jong Un in einer Fischfabrik. ABB verneint, die Roboter nach Nordkorea geliefert zu haben.
Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un zeigt sich seinen Untertanen gerne beim Besuch von Industrieanlagen. Bei einem Abstecher in die neue "Fischverarbeitungsstation Thongchon" am Dienstag waren nun mehrere Roboter von ABB zu sehen, wie "Nknews.org" berichtet. Das Logo des schweizerischen Herstellers sei auf mindestens drei Maschinen des Typs "IRB 660" zu seien, die in der Fabrik mit zusammengepressten Fischen hantieren.
Die Installation der Roboter sei möglicherweise ein Bruch von UN-Sanktionen, schreibt Nknews. Es sei nicht das erste Mal, dass ABB-Technologie in Nordkorea auftauche. Bereits auf früheren Fotos mit Kim waren Maschinen des Unternehmens zu sehen. Eine anschliessende Untersuchung des UN-Sicherheitsrats habe aber ergeben, dass diese nicht direkt von ABB geliefert wurden.
Wie der "Blick" schreibt, unterhält ABB keine Geschäftsbeziehungen mit Nordkorea. "ABB respektiert alle geltenden Handelssanktionen gegenüber Nordkorea und verpflichtet sich dazu, im Land weder ABB Anlagen zu liefern, noch Services bereitzustellen", wird eine Sprecherin zitiert. Der Hersteller könne aber nicht ausschliessen, dass Anlagen ohne Wissen oder Genehmigung von ABB nach Nordkorea weiterverkauft worden seien.
Bericht des nordkoreanischen Staatssenders KCTV. Die ABB-Roboter sind ab 12:05 zu sehen.
ABB mischt unter den Roboter-Herstellern ganz vorne mit. Entsprechend umfangreich war auch der Stand des Unternehmens an der Hannover Messe, der grössten Industriemesse der Welt. Lesen Sie hier mehr darüber.
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