Coronavirus versetzt der einst wichtigsten Spielemesse einen schweren Schlag
Eine der wichtigsten Messen für Video- und Computerspiele fällt dem Coronavirus zum Opfer. Die E3 hätte vom 9. bis 11. Juni in Los Angeles stattfinden sollen. Doch es lag schon vorher einiges im Argen.
Die Electronic Entertainment Expo (E3) findet 2020 nicht statt. Die Veranstalterin Entertainment Software Association (ESA) bestätigte gestern Abend Medienberichte, nach denen die Messe für Video- und Computerspiele ausfällt. Grund sei die Coronavirus-Pandemie. Der Event hätte vom 9. bis 11. Juni in Los Angeles stattfinden sollen.
"Nach gründlicher Beratung mit unseren Mitgliedsunternehmen bezüglich der Gesundheit und Sicherheit aller in unserer Branche, haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, die E3 2020 abzusagen", schreibt die ESA auf der Website der E3.
Die ESA prüfe nun Möglichkeiten, die für die E3 geplanten Neuheiten und Inhalte dem Publikum per "Online Experience" zu vermitteln. Microsoft kündigte bereits an, Xbox-Events digital durchzuführen, wie "The Verge" berichtet. Die E3 sei traditionell einer der wichtigste Events zur Vorstellung neuer Spiele und Spiele-Hardware.
2021 soll die Messe mit einem neuen Konzept wieder an den Start gehen, schreibt die ESA. Das ist laut The Verge aber nicht sicher. Bereits vor der Virus-Krise hätten sich einige Branchengrössen von der E3 distanziert. Das wichtigste Beispiel: Sony. Der Hersteller der Playstation verkündete schon im Januar, das zweite Jahr in Folge nicht teilzunehmen.
"Die E3, die seit 1995 in verschiedenen Formen existiert, steckte in diesem Jahr bereits in einer existenzielle Krise", schreibt Jason Schreier von "Kotaku". Die grösste europäische Games-Messe, die Gamescom, soll Ende August stattfinden. Lesen Sie hier, was es 2019 in Köln zu sehen gab.
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