Apps der Schweizer Grossbanken schneiden schlecht ab
Der Global Wealth Management Report 2020 von Oliver Wyman prognostiziert, dass die Bankkommunikation in Zukunft vermehrt über die Bankapp stattfindet. Der Report beinhaltet auch ein Ranking der Apps der grössten Vermögensverwalter. Schweizer Banken-Apps scheiden darin schlecht ab.
In ihrem Global Wealth Management Report 2020 prognostiziert die Beratungsfirma Oliver Wyman die steigende Nutzung von Banking Apps. Demnach soll bis 2024 ein Viertel der Kommunikation zwischen Banken und ihren Kunden über eine Bank-App erfolgen – mehr als über jeden anderen Kanal. Den zunehmenden Einfluss der Apps auf die Bankkommunikation führt Oliver Wyman auch auf Covid-19 zurück. Laut einem Bericht von finews.ch könnte das ein Problem für die Schweizer Grossbanken Credit Suisse (CS), UBS und Julius Baer darstellen. Sie haben im Ranking des Reports der besten Banking Apps von 34 weltweit führenden Vermögensverwaltern schlecht abgeschnitten. Apps anderer Schweizer Banken untersuchte Oliver Wyman nicht.
Die Apps der Schweizer Banken platzierten sich auf den Rängen 16 (UBS), 19 (CS) und 23 (Julius Baer). Die Kriterien des Rankings sind die Frequenz der App-Updates, die Anzahl App-Funktionen sowie die Userbewertung der App. Das Ranking zeigte, dass die drei Schweizer Banken ihre Apps, weniger oft updateten als die führenden Fintech-Unternehmen. Die Apps von UBS und CS hatten im Vergleich auch weniger Funktionen. Bei der Julius Baer App schlug vor allem die tiefe Userbewertung negativ zu Buche.
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