CPU mit schnellen und langsamen Kernen

AMD tüftelt am Toyota Prius unter den Prozessoren

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AMD entwickelt einen Prozessor mit schnellen und langsamen, energiesparenden Kernen. Das Konzept erinnert an die hybriden Lakefield-Prozessoren von Intel.

(Source: Vladimir Malyutin / Unsplash)
(Source: Vladimir Malyutin / Unsplash)

Hybrid gibt's jetzt nicht nur beim Autobau, sondern auch bei AMD. Ein Twitter-User hat ein Patent (PDF) entdeckt, wonach der Chiphersteller an einem CPU-Design mit zwei Teilen arbeitet: einem langsamen, energiesparenden und einem leistungsfähigen Teil. An einem ähnlichen Konzept arbeitet auch Intel unter dem Namen Lakefield.

Im Patentdokument beschreibt AMD das Konzept als heterogenes Prozessorsystem. Der langsame Teil des Prozessors soll sich um Aufgaben mit geringer Priorität kümmern. Um noch mehr Energie zu sparen, soll sich der leistungsstärkere Teil bei geringer Nutzlast ausschalten.

Dem Dokument zufolge sollen beide CPU-Teile einen jeweils eigenen L1-Cache erhalten, der langsamere L2-Cache wie auch der Arbeitsspeicher soll jedoch von beiden Teilen genutzt werden. Beide Prozessorteile sollen einen oder mehrere Kerne Unterstützen können.

(Source: Screenshot freepatentsonline.com/10698472.pdf)

Die Patentanmeldung bedeutet allerdings nicht, dass AMD in kürze einen solchen Prozessor auf den Markt bringen wird. Die kleinen, energiesparenden Kerne müsste der Hersteller erst noch entwickeln. Die neuste Generation der Zen-2-Architektur Chips stellte AMD an der CES im Januar vor, mehr dazu lesen sie hier.

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