Elon Musk bringt Satelliten-Internet in die Schweiz
SpaceX nimmt Vorbestellungen für den Zugang zum eigenen Satelliten-Internet Starlink entgegen. Auch in der Schweiz können Interessierte einen solchen beantragen.
Elon Musks private Raumfahrtfirma SpaceX hat begonnen, Vorbestellungen für Zugänge zu ihrem Satellitennetzwerk Starlink entgegenzunehmen. Künftig sollen tausende Satelliten in Staaten, die nur über langsame Internetverbindungen verfügen, für schnelles Internet sorgen. Das teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Als Übertragungsgeschwindigkeit gibt das Unternehmen 50 bis 150 Megabit pro Sekunde an. Auch in der Schweiz kann man Zugang zum Starlink-Internet beantragen. Musks Unternehmen präzisiert aber, dass das Angebot in der Schweiz nur einer begrenzten Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung steht.
Wer Zugang zum Netzwerk beantragt, erhält auch Informationen zu Verfügbarkeit und Preisen. Monatlich sollen die Kosten für die Nutzung des Starlink-Internets 94 Franken betragen. Die dafür notwendige Ausrüstung werde Nutzerinnen und Nutzer einmalig 479 Franken plus 62 Franken Lieferungsgebühr kosten. Telecomexperte Ralf Beyeler vom Vergleichsdienst Moneyland.ch kritisiert, das Angebot sei preislich für den normalen Kunden unattraktiv.
Damit könnte Starlink, so heisst es im "Tagesanzeiger", zumindest im Bereich des schnellen Internets als mögliche Alternative zu Swisscom bei der Grundversorgung interessant werden. Swisscom stellt den Service Public noch bis 2022 sicher. Für die Zeit danach wird der Bund den Auftrag neu vergeben.
Microsoft arbeitet bereits mit SpaceX zusammen. Mit dem Azure Modular Datacenter will Microsoft Cloud-Kapazität überall zur Verfügung stellen. Dies funktioniert über eine Satellitenverbindung. Mehr zum Thema lesen Sie hier.
Finanzbranche übt Reaktion auf systemischen Cyberangriff
"Souveränität bedeutet, Abhängigkeiten gezielt und kontrolliert einzugehen"
Falsche Banker und Polizisten machen Jagd auf Kontodaten
Ihr Schweizer Microsoft Partner für digitale Verwaltung & Souveränität
Abraxas – für die digitale Schweiz
Katze meistert jedes Rätsel
"Wir fokussieren uns auf die End-to-End-Integration von KI mit echtem praktischem Nutzen"
Bundesrat will teure IT-Alleingänge der Verwaltung stoppen
"Digitale Souveränität entsteht nicht an einem einzelnen Punkt, sondern entlang der gesamten digitalen Kette"