Microsofts Quantencomputing-Dienst ist jetzt öffentlich zugänglich
Microsoft hat seinen Quantencomputing-Dienst Azure Quantum im Rahmen eines Public Previews lanciert. Interessierten stehen Quanten-Hardware- und -Softwarelösungen, eine Bibliothek mit Lernmaterialien und ein Netzwerk von Forschenden und Entwicklern zur Verfügung.
Microsofts Cloud-Quantencomputing-Dienst Azure Quantum ist im Rahmen einer öffentlichen Vorschau zugänglich. Wie der Konzern in einem Blogpost mitteilt, haben Interessierte Zugriff auf verschiedene Quanten-Software- und -Hardwarelösungen sowie ein Netzwerk von Forschenden, Entwicklern und Entwicklerinnen.
Den Usern steht gemäss Mitteilung ein Quantum Development Kit mit der Quantenprogrammiersprache Q# zur Verfügung. Das Kit ist Open Source.
Ausserdem haben Interessierte Zugriff auf eine Ressourcenbibliothek mit Lernmaterialien und Beispielen. "Microsoft Learn" vermittle grundlegende Quantenkonzepte, und "Katas" lehre Quantenprogrammierung in Tutorials zum Selbststudium. Die Beispiele in der Bibliothek sollen demonstrieren, wie Quantenalgorithmen für verschiedene Quantencomputing-Aufgaben verwendet werden können.
Alleine oder mit Unterstützung entwickeln
Der Dienst biete die Wahl zwischen Selfservice-Development oder massgeschneiderten Entwicklungsservices mit Microsofts Enterprise Acceleration Program. Mehr Infos zu Azure Quantum und kostenlosen Tests gibt es hier.
Microsoft kündigte sein "Public-Cloud-Ökosystem für Quantenlösungen" Ende 2019 an. Zu einem ähnlichen Zeitpunkt lancierte AWS bereits seinen Quantencomputing-Cloud-Dienst "Amazon Braket". Der Vorreiter war aber IBM. Das Unternehmen ermöglichte bereits im Jahr 2016 Cloud-Zugriff auf seine Quantencomputer.
Wie Quantencomputer funktionieren und was sich Forschende und Unternehmen davon erhoffen, erfahren Sie hier.
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