Six öffnet Open-Banking-Portal für Vermögensverwalter
Six lanciert auf der Open-Banking-Plattform "b.Link" drei neue Schnittstellen für Schweizer Vermögensverwalter. Hinter den drei APIs steht ein neu gegründeter Verein, der sich für die Standardisierung von API-Spezifikationen in der Finanzbranche einsetzt.
Six ergänzt seine Open-Banking-Plattform "b-Link". Drei neue Schnittstellen fürs Schweizer Wealth Management sollen dieses Jahr live gehen. Mit den APIs könnten sich Banken über Anbieter von Portfolio-Management-Systemen mit externen Vermögensverwaltern verbinden, teilt die Börsenbetreiberin mit.
Für die drei APIs arbeitet Six mit den weiteren Mitgliedern des neu gegründeten Vereins OpenWealth zusammen. Dieser setzt sich für die Standardisierung von API-Spezifikationen im Finanzwesen ein. Gründungmitglieder des Vereins sind die St. Galler Kantonalbank, die Zürcher Kantonalbank, die SIX Group, Assetmax und Alphasys.
Über die Schnittstellen auf der Open-Banking-Plattform sollen Unternehmen aus der Finanzbranche sowie Drittanbieter Daten und Dienste auf sichere Weise untereinander teilen können. So könnten etwa Softwareanbieter und Banken Zahlungsverkehrsdaten über standardisierte Schnittstellen untereinander austauschen. Six startete den Hub im Mai 2020. Als Erstes konnten sich Finanzinstitute mit Anbietern von Buchhaltungslösungen über APIs verbinden.
Open-Banking-Plattformen versprechen den Vorteil, dass Banken, Fintechs und Drittanbieter weniger proprietäre Insellösungen für den Datenaustausch brauchen. Auslöser des Trends in Richtung Open Banking ist die überarbeitete EU-Zahlungsrichtlinie Payment Service Directive (PSD2), die seit 2018 im EU-Raum gilt. Banken in EU-Mitgliedsstaaten sind demnach verpflichtet, Drittanbietern Zugang zu Kundendaten zu ermöglichen.
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