Corona pusht CRM-Geschäft

BSI bricht Umsatzrekord

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von Joël Orizet und cwa

Der Badener CRM-Anbieter BSI hat im Geschäftsjahr 2020 einen Rekordumsatz verbucht. Das Unternehmen profitierte von den Corona-Einschränkungen: durch die gestiegene Nachfrage nach CRM-Lösungen und durch einen Auftrag zur Krisenbewältigung.

(Source: lucadp / Fotolia.com)
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Business Systems Integration (BSI) hat ein Rekordjahr hinter sich. Der CRM-Anbieter aus Baden setzte im Geschäftsjahr 2020 65 Millionen Franken um. Das sind 11 Prozent mehr gegenüber Vorjahr. Und die erfolgreichste Bilanz seit der Firmengründung vor 25 Jahren, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Belegschaft sei im vergangenen Jahr um 22 Neuzugänge auf 344 Mitarbeitende gewachsen. Derweil gewann das Unternehmen 24 Neukunden – insbesondere aus der Banken- und Versicherungsbranche sowie aus dem Handel. Das sind für BSI die drei Fokusmärkte, für die das Unternehmen Branchenlösungen entwickelt.

Corona als Beschleuniger

"Die Corona-Pandemie hat definitiv den Bedarf von Unternehmen aufgedeckt, ihre Kundenbeziehungen weiter zu digitalisieren und war dahingehend ein Beschleuniger", sagt BSI-CEO Markus Brunold. "Teilweise hat die Pandemie auch ganz konkreten Bedarf geschaffen: So haben wir gleich im April 2020 im Zuge der Krisenbewältigung für die Sozialversicherungsanstalt Zürich (SVA) innerhalb von einem Wochenende ein Portal aufgeschaltet, über das Selbständige Erwerbsersatzentschädigung beantragen konnten."

Seit vergangenem August gehört BSI dem Baarer Private-Equity-Unternehmen Capvis. Der neue Besitzer soll das Softwareunternehmen beim Wachstum unterstützen – insbesondere in puncto Marketing wie auch für potenzielle Übernahmen, wie Markus Brunold im Interview sagte.

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