Softwareone baut SAP-on-Azure-Kompetenzen aus
Softwareone hat im vergangenen Jahr seinen Bruttogewinn um 4,4 Prozent gesteigert. Gut lief es im Geschäftsbereich Solutions & Services. Im Rahmen einer Partnerschaft mit Microsoft will das Unternehmen das Wachstum für Application Services und SAP on Microsoft Azure beschleunigen.
Das Stanser Software-Unternehmen Softwareone hat die Zahlen zum Geschäftsjahr 2020 präsentiert. In der Mitteilung spricht es von einer insgesamt soliden Performance während der Coronapandemie, und nennt einen Bruttogewinn von 729,6 Millionen Franken. Verglichen mit den 742,2 Millionen Franken aus dem Geschäftsjahr 2019 ist das ein Rückgang von 1,7 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen resultiere aber ein Plus von 4,4 Prozent. Der Gesamtertrag beläuft sich auf 7,9 Milliarden Franken – ein Plus von 0,6 Prozent (respektive 6,4 Prozent zu konstanten Wechselkursen). Und das EBITDA ging von 223,6 auf 223,1 Millionen Franken zurück.
Nicht gut lief es im Geschäftsbereich Software & Cloud. Hier ging der Bruttogewinn von 561,9 auf 519,5 Millionen Franken zurück. Dagegen legte der Geschäftsbereich Solutions & Services von 180,4 auf 210,1 Millionen Franken zu. "Covid-19 hat sich als Katalysator für die Cloud erwiesen, indem die digitale Transformation zu einer unmittelbaren strategischen Priorität für die Kunden wurde, um Widerstandsfähigkeit und Innovation zu fördern"; lässt sich Dieter Schlosser, CEO von Softwareone, zitieren.
Mehr Fokus auf SAP on Azure
Im Hinblick auf die Zukunft sagt er: "Wir gehen mit der Zuversicht ins Jahr 2021, dass unsere Strategie und die Dynamik bei Solutions & Services wieder zu einem zweistelligen Wachstum für Softwareone führen werden und wir gleichzeitig den Anteil an qualitativ hochwertigen wiederkehrenden Umsätzen weiter steigern können."
Zusammen mit den Geschäftszahlen gab Softwareone eine strategische Vereinbarung mit Microsoft bekannt. Man baue dabei auf die langjährige Zusammenarbeit auf und wolle das Wachstum für Application Services und SAP on Microsoft Azure weltweit beschleunigen, schreibt das Unternehmen.
Konkret will Softwareone ihre Kapazitäten für Anwendungsservices und SAP on Azure ausbauen, indem es bis Ende 2023 5000 dedizierte Spezialisten anstellt und schult. Microsoft wiederum werde "mit Investitionen, Schulungen, Zertifizierungen und Engineering-Engagement zum Praxisaufbau von Softwareone beitragen", wie es in der Mitteilung heisst.
Softwareone hat in den letzten Jahren wiederholt Unternehmen akquiriert, um seine SAP-Cloud-Kompetenzen zu stärken. Auch dieses Jahr hat das Unternehmen mehrere Unternehmen aufgekauft, so etwa den Zürcher SAP-Spezialisten ITPC.
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