Nachfolge von Hansueli Loosli

Michael Rechsteiner wird VR-Präsident von Swisscom

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von Joël Orizet und kfi

Die Swisscom bekommt einen neuen Verwaltungsratspräsidenten. Michael Rechsteiner folgt auf Hansueli Loosli, der nach zwölf Jahren die maximale Amtszeit erreicht hat.

Michael Rechsteiner, Verwaltungsratspräsident Swisscom. (Source: This image is licensed by Swisscom (swisscom.ch). Bildrechte sind für alle externen und internen Medien, ausgenommen sind Kampagnen.)
Michael Rechsteiner, Verwaltungsratspräsident Swisscom. (Source: This image is licensed by Swisscom (swisscom.ch). Bildrechte sind für alle externen und internen Medien, ausgenommen sind Kampagnen.)

Die Generalversammlung der Swisscom hat die Wahl von Michael Rechsteiner zum Verwaltungsratspräsidenten bestätigt. Der Bundesrat hatte der Kandidatur am 19. März zugestimmt. Rechsteiner folgt auf Hansueli Loosli, der die maximale Amtsdauer von zwölf Jahren erreichte und folglich nicht zur Wiederwahl antrat. Loosli konzentriere sich künftig auf andere Mandate in der Wirtschaft, heisst es in einer Mitteilung der Swisscom.

Rechsteiner ist seit 2019 Mitglied des Swisscom-Verwaltungsrats. Er ist aktuell Europa-Chef für das Gas-Power-Geschäft von General Electric. Diese Tätigkeit gibt er mit der Übernahme des Präsidiums auf. Rechsteiner absolvierte ein Masterstudium in Maschinenbau an der ETH Zürich und hat einen MBA-Abschluss der Universität St. Gallen (HSG).

Guus Dekkers neu im Verwaltungsrat

Neu in den Verwaltungsrat wählten die Aktionäre Guus Dekkers. Der gebürtige Niederländer verfüge über eine hohe Technologiekompetenz und Führungserfahrung in Privat- wie auch Geschäftskundenmärkten verschiedener Branchen, heisst es weiter. Dekkers ist zurzeit CTO der britischen Supermarktkette Tesco.

Die Generalversammlung bestätigte zudem die Wiederwahl der übrigen Verwaltungsratsmitglieder sowie die Mitglieder des Vergütungsausschusses. Die Aktionäre genehmigten zudem die Gesamtvergütungen von Verwaltungsrat und Konzernleitung für 2022 sowie den unabhängigen Stimmrechtsvertreter und die Revisionsstelle.

Die Coronapandemie drückte bei der Swisscom aufs Geschäft. Reisebeschränkungen sorgten etwa für weniger Roaming-Einnahmen. Zwar wuchs das Business mit ICT- und TV-Diensten, doch unter dem Strich schrumpften Umsatz und Gewinn.

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