In Zusammenarbeit mit DXC

BEKB gründet eigene IT-Gesellschaft

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von Saray-Lien Keser und lha

Die Berner Kantonalbank (BEKB) gründet eine eigene IT-Gesellschaft. Dabei arbeitet sie mit dem Dienstleister DXC zusammen. Die Leitung der neu gegründeten Tochtergesellschaft wird ein Experte von Visana übernehmen.

(Source: Dreaming Andy / Fotolia.com)
(Source: Dreaming Andy / Fotolia.com)

Die Berner Kantonalbank (BEKB) gründet eine neues Tochterunternehmen. Durch die Gründung einer eigenen IT-Gesellschaft will die BEKB ihre Innovationskraft fördern. Ausserdem soll die Kooperationsfähigkeit in IT-Themen gesteigert werden.

Christoph Lanz soll dabei noch im vierten Quartal 2021 CEO der neuen Einheit werden. Derzeit ist Lanz als IT-Leiter der Krankenkasse Visana tätig, wie die BEKB mitteilt. Der aktuelle Finanzchef der BEKB, Alois Schärli, wird zum Verwaltungsratspräsidenten. Schärli soll die strategische Leitung der IT-Tochtergesellschaft übernehmen.

In Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen IT-Unternehmen DXC Technology mit Standort in Bern, will die BEKB das Projekt verwirklichen. Die Bank werde dazu einen noch nicht bestimmten Anteil an Mitarbeitenden von DXC übernehmen.

Servicemodell mit DXC

Ziel der beiden Parteien sei ein Servicemodell, bei dem die DXC weiterhin Dienstleistungen erbringt. Die Details sollen spätestens bis Dezember 2021 verhandelt werden.

"Wir sind auf dem richtigen Weg, und ich freue mich sehr, dass wir mit unserer IT-Partnerin DXC ein gutes Verständnis gefunden haben, die dazugehörigen Einzelheiten nun vertieft zu klären", kommentiert BEKB-CEO Armin Brun.

Weiterentwicklung Kernbankensystem

Auch die Weiterführung und Weiterentwicklung des Kernbanken-Systems IBIS3G zu IBIS4D sei seit 2018 Thema beider Parteien. Ende Juli 2021 soll nun der letzte "Master-Release" eingeführt worden sein, heisst es. Dabei liege der Fokus auf der digitalen Transformation und dem Open Banking. Die neue Open-Banking-API-Plattform könne laut Mitteilung, Drittfirmen wie Banken, Versicherungen und Fintechs über standardisierte Schnittstellen mit der BEKB verbinden.

Bei der Etablierung der neuen Gesellschaft müsse zunächst die Betriebssicherheit und -stabilität gewährleistet bleiben. Danach soll die Kooperationsfähigkeit mit anderen Firmen folgen.

DXC entstand im Jahr 2017 aus dem Zusammenschluss von HPE Services und CSC. In der Schweiz ist die Firma mit Standorten in Bern, Genf, Zürich und Mendrision vertreten. Insgesamt zählt die Firma 480 Mitarbeitende. Der BEKB zufolge ist DXC weltweit in 70 Ländern aktiv und beschäftigt rund 130'000 Mitarbeitende.

Mehr zur Open-Banking-Plattform der Berner Kantonalbank in Zusammenarbeit mit DXC Technology, finden Sie hier.

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DPF8_229434

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