Tamedia ruft zur Jagd auf Sicherheitslücken
Tamedia startet ein öffentliches Bug-Bounty-Programm. Sicherheitsexperten und Hacker erhalten Belohnungen für Hinweise auf Sicherheitslücken im digitalen Auftritt der Mediengruppe.
Um Cyberangriffen entgegenzuwirken, eröffnen Tamedia und die TX Group ein Bug-Bounty-Programm. Die Mediengruppe entlohnt Sicherheitsexperten und Hacker für Hinweise auf Sicherheitslücken im digitalen Auftritt von Tamedia, wie es in einer Mitteilung heisst.
Anlass dazu bietet der Grossangriff auf die Medien von Tamedia im November und Dezember letzten Jahres. "Wir investieren laufend in Security-Massnahmen, die sich insbesondere bei Cyberangriffen auszahlen", sagt Andreas Schneider, Chief Information Security Officer der TX Group. "Denn für unsere digitalen Angebote bauen wir Security von Anfang an ein, was auch einen DDoS-Schutz beinhaltet. Es geht sogar soweit, dass wir mit unseren Bug-Bounty-Programm Hacker dafür bezahlen, Schwachstellen bei uns zu finden."

Andreas Schneider, Chief Information Security Officer der TX Group. (Source: zVg)
Pro gefundene Sicherheitslücken erhalten die Expertinnen und Experten eine Vergeltung. Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit der Firma Bugcrowd, die solche Programme anbietet.
Auch Proton Technologies will mit einem Bug-Bounty-Programm die Cybersicherheit seiner Produkte überprüfen, wie Sie hier nachlesen können.
Finanzbranche übt Reaktion auf systemischen Cyberangriff
Ihr Schweizer Microsoft Partner für digitale Verwaltung & Souveränität
Katze meistert jedes Rätsel
"Souveränität bedeutet, Abhängigkeiten gezielt und kontrolliert einzugehen"
Probelauf für die E-ID
"Digitale Souveränität entsteht nicht an einem einzelnen Punkt, sondern entlang der gesamten digitalen Kette"
Falsche Banker und Polizisten machen Jagd auf Kontodaten
Bundesrat will teure IT-Alleingänge der Verwaltung stoppen
Souveräne Identität und sichere Applikationslandschaften im Public Sector