Kanton Zürich startet Testumgebung für KI-Projekte
Der Kanton Zürich lanciert eine Testumgebung für KI-Projekte aus Forschung und Privatwirtschaft. Die sogenannte Innovation-Sandbox soll auch dazu beitragen, die Frage nach einer sinnvollen Regulierung von künstlicher Intelligenz zu klären.
Der Kanton Zürich will einen geschützten Rahmen schaffen, in dem Forschende und Unternehmen gemeinsam mit der kantonalen Verwaltung an KI-Projekten tüfteln. Ziel ist es, offene Fragen bezüglich der Regulierung zu klären. Zu diesem Zweck ruft der Kanton Zürich nun eine Testumgebung namens Innovation-Sandbox ins Leben.
Im Rahmen des Projekts würden ausgewählte KI-Vorhaben umgesetzt. Die Teilnehmenden sollen Unterstützung in regulatorischen Fragestellungen und Zugang zu öffentlichen Datenquellen erhalten. Die Verwaltung erhofft sich, Kompetenzen im Bereich KI aufzubauen und Erkenntnisse für eine mögliche Regulierung zu gewinnen.
"Regulierung darf in diesem Bereich die Innovation nicht behindern", lässt sich Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in einer Mitteilung des Kantons Zürich zitieren. "Dieses zukunftsweisende Projekt erlaubt es uns, die richtige Balance zu finden."

Carmen Walker Späh, Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich und Präsidentin der Metropolitankonferenz. (Source: zh.ch)
Organisationen und Unternehmen, die KI-Vorhaben für die Sandbox einreichen wollen, können sich ab heute auf einer entsprechenden Website bewerben. Interessierte können ihre Pläne bis Ende Juni 2022 anmelden, anschliessend beginnt das Auswahlverfahren.
Finanziell werde das Projekt massgeblich vom Verein Metropolitanraum Zürich unterstützt. Folgende Organisationen gaben gemäss Mitteilung den Anstoss für das Projekt: Standortförderung im Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Zürich, Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Schwyz, Statistisches Amt Kanton Zürich, Staatskanzlei Kanton Zürich, Metropolitanraum Zürich, UZH Center for Information Technology, Society, and Law (ITSL), ETH AI Center, SwissICT, ZHAW Entrepreneurship.
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