Zürcher Kantonsrat setzt auf Telemedizin
Im Kanton Zürich will man den Herausforderungen im Gesundheitswesen mit mehr Telemedizin begegnen. Der Zürcher Kantonsrat nahm einen Vorstoss an, der die rechtlichen Grundlagen dafür schaffen soll.
Im Kanton Zürich will man die Möglichkeiten der Telemedizin besser nutzen können, um das Gesundheitswesen zu entlasten. Der Zürcher Kantonsrat hat eine entsprechende parlamentarische Initiative von Beatrix Frey-Eigenmann (FDP), Claudia Hollenstein (GLP) und Andreas Daurù (SP) mit 153 Stimmen vorläufig unterstützt, wie es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste heisst.
Der Vorstoss verlangt eine Änderung im Gesundheitsgesetz. Ein neuer Absatz soll festhalten, dass die medizinische Berufsausübung neu auch mittelbar an der Patientin oder dem Patienten erfolgen könne, sofern Qualität, Patientensicherheit und Datenschutz sichergestellt seien.
Aktuell schreibt das Gesundheitsgesetz vor, dass die Behandlung durch medizinisches Personal grundsätzlich unmittelbar an den Patienten und Patientinnen zu erfolgen hat. Diese Bestimmung erachten die Unterzeichnenden des Vorstosses als regulatorisches Hindernis.
Telemedizin habe das Potenzial, einige der weltweit schwerwiegendsten Herausforderungen im Gesundheitswesen zu adressieren, beispielsweise Zugänglichkeit, Kosten, Mangel an ausgebildetem Personal sowie ineffiziente Liefersysteme sowohl für Anbietende als auch für Patientinnen und Patienten, heisst es in der Begründung des Vorstosses.
Die Geschäftsleitung des Kantonsrats weist den Vorstoss nun einer Kommission zu, die Bericht und Antrag ausarbeiten soll. Anschliessend kommt das Geschäft zurück in den Kantonsrat.
Wie die Schweiz ihre digitale Souveränität zurückerobern kann
Ihr Schweizer Microsoft Partner für digitale Verwaltung & Souveränität
Adecco Group verlängert Partnerschaft mit Salesforce
Schweiz erleidet 7 Prozent weniger Cyberangriffe im Februar
Update: EU behält freiwillige Chatkontrollen wohl vorerst bei
Omicron engagiert Senior Account Manager
Von Dutch Braids bis Space Buns - diesem Hund steht einfach jeder Look
Metas KI-Brille leitet intime Videos nach Kenia
Probelauf für die E-ID