Mobiliar führt ChatGPT für Mitarbeitende ein
Die Mobiliar setzt auf Unterstützung durch künstliche Intelligenz. Der Versicherer führt eine datenschutzkonforme Version von ChatGPT ein - mit dem Ziel, die Angestellten zu entlasten. Der Dienst namens Mobi-ChatGPT soll Texte erstellen, Kunden beim Erfassen von Schäden unterstützen und E-Mails weiterleiten.
Die Berner Mobiliar-Versicherung setzt auf ChatGPT. Genauer gesagt: auf eine datenschutzkonforme Version des Chatbots von OpenAI. Die KI-Anwendung solle die Mitarbeitenden in ihren Aufgaben unterstützen und zum Kundenservice beitragen, teilt die Mobiliar mit.
Der Dienst namens Mobi-ChatGPT basiert gemäss Mitteilung auf dem Azure OpenAI Service von Microsoft. Die Anwendung soll dazu dienen, Texte zu erstellen, zu redigieren und zusammenzufassen, aber auch Ideen zu liefern und Fragen zu beantworten.
"Ich freue mich, dass wir so rasch eine Lösung gefunden haben, wie wir die Vorteile von ChatGPT nutzen und gleichzeitig unsere Daten schützen können", sagt Mobiliar-CEO Michèle Rodoni und fügt hinzu: Zweck des Chatbots sei es, den Mitarbeitenden des Versicherers die Arbeit zu erleichtern.
Die Mobiliar setzt eigenen Angaben zufolge schon seit mehreren Jahren KI-Anwendungen ein. So unterstützt künstliche Intelligenz Kundinnen und Kunden beim Erfassen von Schäden. E-Mails, die bei den Tochtergesellschaften Mobi24 und Protekta einträfen, leite die KI an die richtige Stelle weiter. Zudem setze das Unternehmen auch für Übersetzungen auf KI. Weitere Anwendungen seien in Planung, heisst es in der Mitteilung weiter.
Übrigens: Das Schweizer Start-up AlpineAI will mit einer ChatGPT-Alternative für B2B-Kunden OpenAI & Co. die Stirn bieten. Was das Unternehmen vorhat und was es mit der ChatGPT-Alternative namens SwissGPT auf sich hat, erklärt AlpineAI-Mitgründer Pascal Kaufmann im Interview.
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