Medienunternehmen lancieren ID-Lösung für digitale Werbung
Audienzz, Ringier, Goldbach and CH Media kündigen One ID an, ein digitales Serviceangebot für Werbekunden. Mit dem ab 2024 zur Verfügung stehenden Dienst, sollen Werbetreibende Nutzerinnen und Nutzer publikationsübergreifend erreichen.
Mit One ID haben Audienzz, Ringier, Goldbach und CH Media eine digitale Werbe-ID geschaffen. Unternehmen können so Publisher-übergreifend und ohne Überschneidungen Schweizer Nutzerinnen und Nutzer über programmatische Einkaufsplattformen adressieren. Laut Ringier war das bisher nur auf grossen internationalen Plattformen möglich. Werbetreibende könnten beispielsweise mittels Frequency-Capping begrenzen, wie oft einem Nutzer oder eine Nutzerin eine bestimmte Anzeige gezigt wird.
Der Service soll Werbeunternehmen eine transparente und sichere Infrastruktur liefern, um ihre Marketingziele zu erreichen. Das System ist laut Ringier in das Transparency- und Consent-Rahmenwerk der IAB Europe integriert. Letzteres gewähre Nutzerinnen und Nutzern Kontrolle und Transparenz über ihre eigenen Daten und deren Nutzung.
One ID soll Werbetreibenden ab dem Ende des ersten Quartals 2024 zur Verfügung stehen und für alle Publisher nutzbar sein. Audienzz, Ringier, Goldbach und CH Media setzen One ID innerhalb des bereits bestehenden Joint Ventures One Log um. Dabei ist One ID von der Login-Lösung One Log unabhängig. Somit könnten Nutzerinnen und Nutzer die Dienste auch unabhängig voneinander verwenden.

Thomas Passen, Managing Director Ringier Advertising. (Source: Ringier)
"Wir freuen uns, mit One ID ein digitales Service-Angebot für alle Werbekunden anbieten zu können, das allen Anbietern von Premiuminhalten offensteht und die Möglichkeit bietet, die Relevanz ihres Werbeinventars weiter zu steigern. Aus der Schweiz, für die Schweiz", sagt Thomas Passen, Managing Director Ringier Advertising.
Indes beabsichtigt auch Google, in den digitalen Werbemarkt mittels Aussenwerbebflächen einzusteigen. Dafürtut sich der Konzern mit global agierenden DooH-Netzwerken zusammen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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